Toter Schulhof wird zum Spielparadies für Kinder

+
Die triste Asphaltfläche an der Danziger Straße hat sich ein ein wahres Spielparadies verwandelt. Pünktlich zum Schulbeginn sollen die Arbeiten beendet sein.

WERDOHL -  Wenn in der kommenden Woche der Schulalltag wieder beginnt, erkennen die Ütterlingser Grundschüler „ihren“ Schulhof garantiert nicht wieder: Die triste und ebene Asphaltfläche hat sich in ein hügeliges Spielparadies verwandelt, das zum Spielen, Toben und Klettern an der frischen Luft einlädt.

Besonders imposant ist das große Doppel-Baumhaus, das die Kinder über eine Strick-, eine Holzleiter und ein Kletternetz erklimmen können. Und auch die steile Hangrutsche wird beim Nachwuchs für Aufregung sorgen. „Da werden sich die Kleineren nicht unbedingt rantrauen. Deshalb bauen wir für sie noch eine kleinere Rutsche auf“, berichtet Christian Kleinau. Seit Beginn der Sommerferien gestaltet der Bauleiter der Firma GreenTeam aus Sundern mit seinen Mitarbeitern den Schulhof der Martin-Luther-Grundschule komplett um. „Für uns ist es aufgrund der logistischen Gegebenheiten eine Herausforderung“, berichtet Kleinau, dass sich die Fachleute zunächst eine Zuwegung schaffen mussten, um Baumaschinen und Material auf das Gelände bringen zu können. Bevor das GreenTeam dann gemeinsam mit den Mitarbeitern des Spielgeräteherstellers, der Firma Zimmer.Obst GmbH aus Spreenhagen in Brandenburg, die Kletter- und Spielanlagen installiert hat, standen umfangreiche Erdarbeiten an. „Inzwischen haben wir sicherlich 50 Tandemzüge Erde bewegt“, sagt Kleinau und schätzt diese Menge auf circa 1100 Tonnen.

Gegenüber des neu gestalteten Schulhofes, auf der anderen Gebäudeseite, ist ein gepflasterter Aufgang entstanden, der von Steinmauern begrenzt wird. „Auf dem gepflasterten Platz wird noch ein offenes Klassenzimmer mit Sitzgelegenheiten und einer Tafel aufgebaut“, erklärt der GreenTeam-Bauleiter.

Rund um die zahlreichen Spielgeräte auf dem Schulhof müssen noch insgesamt 70 Kubikmeter Hackschnitzel verteilt werden, die als Fallschutz dienen sollen. „Mit den Spielgeräten werden wir bis zum Schulbeginn fertig“, kündigt Christian Kleinau an. Im Oktober oder November wollen sich die Fachleute dann den Pflanzarbeiten widmen – unter anderem sollen Bäume gesetzt werden.

Von Carla Witt

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare