Rob Tognoni mit "teuflisch" gutem Auftritt in Werdohl

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Rob Tognoni (rechts) spielte mit seiner Band wieder im Alt Werdohl.

Werdohl - Er besteigt die Bühne, schnallt sich seinen Sechssaiter um und tritt ans Mikrofon. Rob Tognoni sagt in lupenreinem Deutsch „Schönen Abend“ – und legt los: laut, kantig und schnell.

Schon beim ersten Stück spielt er seine E-Gitarre wie einst Jimi Hendrix mit den Zähnen. Den Fans gefällt es, es sind allerdings nur wenige. Der Blues-Rocker, der sich selbst den „tasmanischen Teufel“ nennt, ist mit seinem Trio Dauergast in der Musikkneipe Alt Werdohl. 

Vielleicht war er zu oft dort. Der Raum vor der Bühne ist allenfalls zur Hälfte mit Zuhörern gefüllt. Immer alles geben, auch wenn kaum jemand zuhört, das gehört zu seinem „dreckigen Beruf“. Und den besingt der Blues-Rocker dann im Stück „Dirty Occupation“. Weiter geht es mit „No Sleep in Hell“ (Schlaflos in der Hölle). 

Fans bekommen, was sie wollen

Die Finger des Australiers, der bald 59 Jahre alt wird, wirbeln den Gitarrenbund rauf und runter. Beim Zusehen wird den Fans fast schwindelig. Zwischenzeitlich hält sich Tognoni beide ausgestreckten Zeigefinger an die Schläfen. Er ist halt teuflisch gut. Das bestätigt auch der Applaus des Publikums. Die Fans bekommen, was sie wollen.

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