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Tödlicher Unfall in Eveking: Ermittlungen der Polizei dauern an

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Von: Markus Wilczek

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Spezialisten der Polizei aus Dortmund sicherten und dokumentierten nach dem Unfalldrama auf der B 229 aufwendig die Spuren.
Spezialisten der Polizei aus Dortmund sicherten und dokumentierten nach dem Unfalldrama auf der B 229 aufwendig die Spuren. © Birke, Maximilian

Nach dem tödlichen Unfall Anfang April auf der Bundesstraße 229 in Eveking dauern die Ermittlungen der Polizei zum genauen Hergang weiterhin an.

„Wir warten noch auf das abschließende Expertengutachten“, sagte Polizeisprecher Christof Hüls in dieser Woche auf Nachfrage der Redaktion.

Weitere Details zu den Ermittlungen wollte Hüls deshalb derzeit nicht nennen. Bei dem Unfall war eine 59-jährige Frau verstorben. Die Anwohnerin, die dunkel gekleidet war, hatte an diesem 5. April gegen 20.40 Uhr bei Dunkelheit und Regen die Bundesstraße zwischen den Abzweigungen Am Kollhahn und Blumenstraße überquert. Dabei wurde sie von einem Kleinwagen einer 48-jährigen Frau aus Plettenberg erfasst.

Opfer stirbt noch an der Unfallstelle

Der Rettungsdienst reanimierte das Unfallopfer, das jedoch vor Ort verstarb. Eine Opferschutzbeamtin der Polizei und ein Notfallseelsorger kümmerten sich um die Angehörigen und die Unfallfahrerin.

Die Feuerwehr war mit dem Löschzug Eveking im Einsatz. Die Wehrkräfte leuchteten unter anderem die Unfallstelle aus und errichteten ein Zelt, um das Sichern der Spuren bei Dauerregen zu erleichtern. Spezialisten der Dortmunder Polizei waren bis in den frühen Morgen hinein im Einsatz. Unter anderem wurde der Bereich mit einer Drohne überflogen und mit einem neuartigen 3D-Laserscanverfahren aufwendig vermessen.

Ermittlungen gegen die Fahrerin

Weil es sich um einen Unfall mit tödlichem Ausgang handelt, seien automatisch Ermittlungen gegen die Plettenbergerin wegen einer vermeintlichen fahrlässigen Tötung aufgenommen worden, hatte Polizeisprecher Hüls bereits kurz nach dem Unfall Anfang April auf Nachfrage erklärt. „Hier gilt es dann die Frage zu klären, ob der Unfall hätte verhindert werden können. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle“, sagte Hüls damals. Um diese Fragen beantworten zu können, war auch der Leichnam der Werdohlerin beschlagnahmt worden.

Nach derzeitigem Stand geht der Polizeisprecher davon aus, dass das noch fehlende Gutachten dem zuständigen Verkehrskommissariat der Kreispolizei noch in diesem Monat vorliegen dürfte. „Dann können wir sicherlich mehr zu dem Unfallhergang sagen“, erklärte Hüls abschließend.

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