Tierschutzverein Werdohl-Neuenrade leidet nicht unter den Ferien

Enten gibt es beim Tierschutzverein sonst nicht.

WERDOHL ▪ 18 Katzen und zwei Enten versorgen die Mitglieder des Tierschutzvereins Werdohl-Neuenrade derzeit an der Gildestraße. Beim Tag der offenen Tür waren die beiden Wasservögel Hanni und Nanni zwar zu bewundern, doch die 1. Vorsitzende des Verein, Saskia Czaikowski, betonte, dass die Enten auf einem Teich ausgesetzt werden sollen.

Von Michael Koll

In private Hände gehören diese Tiere nicht. 18 Katzen hat sie aber derzeit in Obhut, die sie gerne vermitteln möchte. Darunter befinden sich auch viele Problemtiere, weiß Czaikowski: Vierbeiner, die scheu, älter oder Einzelgänger sind. „Katzen, die etwas Charakter haben, sind schwieriger unter zu kriegen“, sagt die Vereinsvorsitzende und zuckt ratlos mit den Schultern.

Mehr zu tun hat sie mit ihrem Team übrigens nicht, wie zu vermuten wäre, in den Ferien. „Da wir keine Hunde aufnehmen können, die brauchten zu viel Aufmerksamkeit und Pflege – wir sind ja alle berufstätig – haben wir meist mit frei laufenden Katzen zu tun.“ Und die bekommen eben im Herbst und im Frühjahr Nachwuchs. Dann platzt die Auffangstation des Vereins stets aus allen Nähten.

Für den Sommer hat Czaikowski dennoch einen Rat: „Tiere sollten in der prallen Sonne nicht bei geschlossenen Fenstern alleine im Auto bleiben.

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