Tierschutzverein gut aufgestellt

Uwe Loske (l.) und Saskia Czaikowski leiten erfolgreich den Tierschutzverein Werdohl/Neuenrade.

WERDOHL ▪ Nicht nur die modernisierte Homepage des Tierschutzvereins Werdohl-Neuenrade wirkt übersichtlich und geordnet. Der Verein unter seinen neuen Leitung macht denselben Eindruck. Von Markus Jentzsch

Die Vorsitzende Saskia Czaikowski weiß ein gut funktionierendes Team hinter sich und sieht den Verein, trotz all der Arbeit und Fülle von Baustellen, auf dem richtigen Weg. Das brachte sie während der Jahreshauptversammlung am Freitagabend in der Gaststätte Versevörder Hof klar zum Ausdruck.

Dass die Arbeit des Vereins gewürdigt wird, schlug sich auch im Kassenbericht wieder. Nachhaltigkeit steht offenbar an erster Stelle. Deshalb wird verantwortungsvoll gewirtschaftet. Die Tatsache, dass manche Mitglieder, allen voran Birgit Schmidt, zu den fleißigsten Spendern des Vereins zählen, spricht Bände. Offenbar stehen die Mitglieder geschlossen hinter ihrem neuen Vorstand.

Mit Uwe Loske, der am Freitag im Amt des Zweiten Vorsitzenden bestätigt wurde, steht Saskia Czaikowski ein kompetenter Vize zur Seite. Weil sich der ehemalige Vorsitzende Ralf Mitschke, der zuletzt als Beisitzer fungierte, nicht mehr zur Verfügung stellte, wählten die Mitglieder eine Nachfolgerin. Ute Eggert, die seit einem Jahr aktiv im Verein mitwirkt, fühlte sich zu dem Amt berufen und nahm die Wahl gerne an.

In ihrem Jahresbericht ließ Saskia Czaikowski die Zeit seit dem Vorstandswechsel Revue passieren und vergaß nicht, den vielen Ehrenamtlichen und Gönnern für ihr Engagement zu danken.

Der Verein würde auch von den Städten Werdohl und Neuenrade sowie den Werdohler Stadtwerken tatkräftig unterstützt, lobte die Vorsitzende. Einzig die Schwierigkeiten mit Hunden lägen ihr im Magen. Und, dass die Auffangstation stets ausgelastet sei.

Geplant war ein Vortrag zum Thema Homöopathie bei Tieren, den Katja Hellwig aus Balve halten sollte. Weil der Lärmpegel in der Gaststätte das konzentrierte Zuhören unmöglich machte, entschieden die Anwesenden, den Vortrag während der nächsten Mitgliederversammlung nachzuholen. Dann soll auch eine Satzungsänderung beschlossen werden.

Abschließend schilderte Uwe Loske noch einen Fall mit einer vernachlässigten Rinderherde. Er habe die Stadtverwaltung diesbezüglich in Kenntnis gesetzt, das zuständige Kreisveterinäramt wäre seinen Verpflichtungen aber nur eingeschränkt nachgekommen.

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