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Tierrettung ohne Happy End in Werdohl

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Mehrere Wehrmänner kletterten in den Baum, konnten die Katze aber nicht retten.

Werdohl - Drama auf vier Pfoten am Donnerstag am Kettling. Weil seit Mittwochabend eine sieben Monate alte Katze in gut 15 Metern Höhe auf einem Baum fest saß, rief die Besitzerin des Tieres gegen 15.30 Uhr die Feuerwehr zur Rettung.

Diese rückte mit mehreren Einsatzkräften aus, konnte letztlich aber trotz intensiver Bemühungen nicht helfen. Denn mit der Drehleiter war das steile Gartengelände von der Straße nicht zu erreichen und die Steckleiter war schlicht zu kurz, um an die Katze heranzukommen. 

„Wir haben alles versucht, sind hier aber am Ende mit unseren Möglichkeiten“, sagte Einsatzleiter Andreas Wäscher, der sich dennoch optimistisch gab: „Ich rechne damit, dass die Katze bei diesem dicht bewachsenen Baum den Weg selbst wieder nach unten findet.“ 

Sollte dies nicht der Fall sein, habe die Besitzerin die Möglichkeit einen professionellen Baumkletterer zu engagieren, der das Tier aus luftiger Höhe rettet. Letzt Option wäre ansonsten eine Baumfällung. 

Als die Feuerwehr nach dem etwa einstündigen Einsatz wieder abrückte, saß die Katze jedenfalls weiterhin in dem Lebensbaum fest und gab mitleiderregende Heultöne von sich. 

„Das ist keine schöne Geschichte. Mir tut nicht nur das Tier, sondern vor allem die Besitzerin leid, die voller Sorge ist. Wir haben alles versucht, konnten leider nicht helfen“, sagte Wäscher.

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