Tierischer Gast

Tibet-Terrier ist der Held in zwei Büchern

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Tibet-Terrier „Wudi“ und sein Frauchen Marion Rohde waren gestern zu Gast im Nachbarschaftshilfezentrum auf der Königsburg. Die Plettenbergerin las Geschichten vor, die im dritten „Wudi“-Buch zu finden sein werden.

Werdohl – Dieser vierbeinige Star hatte am Montag keine allzu lange Anreise bis zum Nachbarschaftshilfezentrum auf der Königsburg: „Wudi“ kommt aus Plettenberg.

Gemeinsam mit seinem Frauchen Marion Rohde war der Tibet-Terrier – dessen Abenteuer unter anderem regelmäßig in der Tageszeitung der Nachbarstadt verfolgt werden können – zu Gast an der Oststraße. 

Zwei Bücher hat die Hundehalterin aus Plettenberg inzwischen schon geschrieben. Rohde beschreibt darin und der Kolumne im Süderländer Tageblatt den Alltag aus der Sicht ihres sechsjährigen Vierbeiners. 

Regelmäßig in Seniorenwohnheimen

Was dabei herauskommt, gefällt nicht nur Hundefreunden und bietet Anlass zum Schmunzeln und Lachen. Und da die Plettenbergerin anderen Menschen gerne eine Freude macht, liest sie regelmäßig in Seniorenwohnheimen oder eben in Nachbarschaftshilfezentren vor. 

Am Montag erfuhren die NHZ-Bewohner unter anderem, dass „Wudi“ größeren Artgenossen durchaus mit Skepsis begegnet. Beispielsweise der Deutschen Dogge in der Tierarztpraxis, die für „Wudi“ „mehr Ähnlichkeit mit einem Pferd als einem Hund hatte“. Und dass auch Hunde nicht gerne über ihr Gewicht sprechen, erklärte Marion Rohde ebenfalls in „Wudis“ Namen. Natürlich fehlten auch die Streiche des TibetTerriers nicht; etwa das ausgedehnte Schlammbad, das mit einem nagelneuen und bis dahin sauberen Halstuch gleich doppelt so viel Spaß macht. 

Dritte Buch war eigentlich nicht geplant

Eigentlich, so hatte Marion Rohde noch im September erklärt, wolle sie kein drittes „Wudi“-Buch veröffentlichen. „Aber inzwischen habe ich schon wieder etwa 70 Geschichten geschrieben“, kündigte die Plettenbergerin an, dass es doch einen dritten Schmöker geben soll. Voraussichtlich im Sommer werde sie das Buch fertig stellen, verriet Marion Rohde. 

Und „Wudi“? Wie geht der Tibet-Terrier damit um, ständig im Mittelpunkt zu stehen? Nachdem sich gestern seine anfängliche Aufregung in der fremden Umgebung gelegt hatte, betätigte sich der quirlige Rüde erst einmal als Brötchenkrümel-Staubsauger unter dem Frühstückstisch der Senioren – um dann in aller Ruhe seinen eigenen Geschichten zu lauschen.

„Wudi“-Taschenbücher Geschrieben von Marion Rohde, erschienen im „Woll“-Verlag: „Und dann kam Wudi“, 248 Seiten, erschienen am 18. November 2016 ISBN: 978-9463180467 „Wudi und ich - der ganz normale Wahnsinn“, 256 Seiten, erschienen am 31. August 2018, ISBN: 978-9463675109 jeweils 12,95 Euro.

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