ThyssenKrupp: Vorstand ist zu Gesprächen bereit

Thomas Schlenz

WERDOHL ▪ Die Dinge kommen ins Rollen. Bereits am Donnerstagmorgen hat Thomas Schlenz, der Konzern-Betriebsratsvorsitzende von ThyssenKrupp, sein am Vortag gegebenes Versprechen eingelöst und ein Gespräch zur Situation des TKB-Standortes Werdohl mit Ralph Labonte, dem ThyssenKrupp-Arbeitsdirektor, geführt.

Dabei gab Schlenz den Forderungskatalog weiter, der von den Betriebsräten der TKB-Standorte auf der Lenneschiene erarbeitet wurde und in den Wunsch mündet, dass vom Konzern eine „Werdohler Erklärung“ abgegeben wird. Erst wenn diese Erklärung formuliert sei, werde über weitere Schritte – wie Erstellung des Sozialplanes – zu sprechen sein, ergänzte der Werdohler Betriebsratsvorsitzende Udo Böhme in einem Telefonat.

Bereits in der nächsten Woche werde Schlenz auch ein Gespräch mit Eckard Schulz, dem Vorstandsvorsitzenden von ThyssenKrupp führen und auch dort das Thema Werdohl zur Sprache bringen. Dabei werde er auch vorschlagen, dass der Vorstand einen Koordinator bestimmt, der die weiteren Gespräche moderiert, die ab der 18. Kalenderwoche stattfinden sollen. Positives und aus Sicht der Arbeitnehmervertreter ungewöhnliches Signal: Der Konzern-Vorstand hat Gesprächsbereitschaft signalisiert.

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