Thorsten Schick: „Südwestfalen stärken“

WERDOHL ▪ Für eine Stärkung der Kommunen in NRW sprach sich am Donnerstagabend der CDU-Landtagskandidat Thorsten Schick bei seinem Besuch in Werdohl aus. Von Simone Benninghaus

Allen Kommunen, die sich in einer Notlage befinden, müsse geholfen werden, sage Schick beim Gespräch mit elf Werdohler Christdemokraten in der Freibadgaststätte in Ütterlingsen. In Werdohl habe sich aber erst die Ortsunion um die Teilnahme Werdohls am Stärkunspakt Stadtfinanzen bemühen müssen. Die CDU habe ein Gutachten ausarbeiten lassen, wo Wege für die Kommunen aufgezeigt würden, wie sie ihre prekären Finanzlagen ändern könnten. Welche Möglichkeiten das sein könnten, sagte Schick nicht. Das Stärkungspaket stärke tatsächlich die SPD-Hochburgen im Ruhrgebiet.

Laut Schick dürfe ein Teil des Geldes zur Stärkung der klammen Kommunen jedoch nicht von den Städten geholt werden, die „venünftig wirtschaften. „Haushaltsdisziplin darf nicht bestraft werden“, so der CDU-Politiker.

Schick versprach, die Region Südwestfalen stärken zu wollen. Es komme darauf an, mittelständische Unternehmen, die erfolgreich arbeiten zu unterstützen. Daher sei es auch wichtig, dass in Südwestfalen Interessen gebündelt würden. Die Region bezeichnete Schick als industrielle Keimzelle NRW’s.

Thorsten Schick stellte bei seinem Besuch in Werdohl auch klar, dass gespart werden müsse. „Ständig auf Pump zu leben, hat noch nie funktioniert.“ Bei der rot-grünen Minderheitsregierung sei Sparen allerdings nicht vorgesehen. In zwei Jahren hätte ansonsten längst ein Gesetz verabschiedet werden können.

Zum Thema Bildung sagte Schick, dass es wichtig sei, dass in diesem Bereich Ruhe einkehre. Mit dem Schulkompromiss solle dies erreicht werden. Der Impuls sei hier aber von der CDU ausgegangen.

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