Kreiskönigsschießen in Werdohl wird erst abends entschieden 

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Einen langen Wettstreit lieferten sich die Schützen beim Kreiskönigsschießen in Werdohl

Werdohl - Um 14.56 Uhr gab Andreas Schreiber, Vorsitzender des Werdohler Schützenvereins, am Samstag die Gewehre frei. Auf dem Goetheplatz ging es darum, einen Märkischen Kreiskönig zu ermitteln.

Erstmals schossen – auf einen zweiten Vogel – dabei auch die Jungschützen. Und die Werdohler Nachwuchs-Schützen gingen mit gutem Beispiel voran.

Bereits im 18. Schuss holte sich der heimische Jungschütze Philipp Bartke gleich die erste Insignie: die Krone. Danach sollte es zäh werden. Erst kurz vor und kurz nach 19 Uhr fielen die zwei Vögel.

Rund 350 Zuschauer verfolgten die spannenden – parallel stattfindenden – Wettkämpfe. Abordnungen von insgesamt 22 Schützenvereinen aus dem gesamten Märkischen Kreis waren nach Werdohl gekommen. Schon mehr als drei Stunden, bevor die Veranstaltung startete, reisten die ersten Gäste mit Reisebussen an.

Der Werdohler Ober-Schütze Schreiber zeigte sich erleichtert über die trockene Witterung. Uwe Schneider, Zugführer der Vierten, rief derweil über das Mikrofon die jeweils nächsten Schützen auf. Thomas Baußmann aus Sundhelle holte schließlich bei den Senioren mit dem 332. Schuss den hölzernen Aar herunter. Bei den Jungschützen gelang das kurz vorher Frederic Schade aus Plettenberg im 363. Schuss.

Thomas Baußmann aus Sundhelle

Die Insignienschützen bei den Schützen: Baußmann holte auch die Krone (46. Schuss), Klaus Gillmann aus Deilinghofen den Apfel (59), Detlev Wittkopp aus Kierspe das Zepter (80), Jaqueline Gärtner aus Lüdenscheid den rechten Flügel (125) und Ingo Seuster aus Brügge den linken Flügel (180). Bei den Jungschützen gingen die Insignien an folgende Teilnehmer: Maja Bettelhäuser aus dem Versetal holte den Apfel (60), der spätere König Frederic Schade das Zepter (74), Christoph Schade aus Herscheid den rechten Flügel (161) und Philipp Bartke aus Werdohl den linken Flügel (239).

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