Theaterspatzen entführen Jecken zum Strand

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Vom Strand auf die Turnmatte ging's beim Programm.

Werdohl – Zwischen Strand und Yoga fanden sich Besucher im Pfarrsaal wieder. Und sie lernten was über Männer und Frauen unter der Dusche.

Wenn die Theaterspatzen rufen, ist der große Pfarrsaal von St. Michael voll. In diesem Jahr führten die Spatzen ihre Fans zum Beach, sprich: an den Lennestrand. Alsbald johlte das Publikum. Nicht wenige hielten sich dabei – ob der Derbheit der Witze – die Hand vor den Mund. Und schon donnerte die erste „Rakete“ durch den Saal.

Begonnen hatte der Abend – das Programm der Theaterspatzen, aufgelockert durch Musik des DJ Philipp Zausra, füllte sechs vergnügliche Stunden – begann mit einer Fun-Punk-Hymne. „Westerland“ von den Ärzten dichteten die Werdohler Karnevals-Profis um zu: „Ich bin gern an der Lenne.“ Eine Zuschauerin rief spontan: „Ich auch.“ 

Bei dem a capella vorgetragenen Einstiegs-Song wurden die Spatzen politisch. So sangen sie davon, dass es am Lennestrand nicht jeder schön fände, ein Realschul-Leiter sei sogar quasi über Nacht geflüchtet. Und in Bezug auf den Westpark dichteten die Närrinnen: „Manche reden hier alles mies. Das finden wir ganz schön fies.“ 

Weiberfastnacht bei der KFD St. Michael Werdohl

Weg ging es vom Strand rein ins Yoga-Studio. Dort fragte sich eine Sportlerin bald: „Warum tue ich mir das bloß an? Warum kann ich nicht einfach Pillen fressen wie alle anderen auch?“ Und nur eine Übung später stand für sie fest: „Beim nächsten Mal nehme ich lieber wieder eine Spritze.“ 

Es folgte noch so manch amüsante Nummer mit Max und Moritz, bei der die Gäste erfuhren, was passiert, wenn die beiden ein Start-Up-Unternehmen gründen würden. Und die Theaterspatzen erklärten ihrem Publikum auch, wo die Unterschiede im Duschverhalten von Männern und Frauen liegen. 

Der DJ erfüllte musikalische Wünsche und trank einen „Spatzenschiss“ mit den Besucherinnen. Übrigens: So ganz unter sich waren die weiblichen Jecken nicht. Verkleidet als Polizist sowie Edelmann hatten sich Pater Irenäus und Pater Christoph unters Weibervolk gemischt.

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