Testwanderer auf der Lenneroute unterwegs

Die Gruppe der Sozialdemokraten, die auf der Lenneroute unterwegs war und Erkenntnisse gesammelt hat.

WERDOHL ▪ Ein achtköpfiges Arbeitsteam unter der Federführung von Thomas Benecke hatte sich am Sonntag zu einer Test-Wanderung auf der sogenannten Lenneroute aufgemacht. Damit wurde eine in der Werdohler SPD-Fraktion entwickelte Idee aufgegriffen, im Zusammenhang mit der Förderung von Wirtschaft und Tourismus den Radweg Lenneroute auch als Wanderweg für Fußgänger zu nutzen.

Ausgangspunkt der Überlegungen: Wanderer könnten – weil die Lenneroute parallel zu den Linien des öffentlichen Personennahverkehrs angesiedelt ist – an beliebigen Punkten zur Strecke kommen und sie auch wieder verlassen. Steigungen, so der erste Augenschein, der durch die Testwanderung auch bestätigt werden sollte, gibt es so gut wie überhaupt nicht, so dass die Strecke auch für Familien mit Kindern und Senioren geeignet sei.

Diverse Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten, so ein weiterer Punkt der Ausgangsüberlegung, machen die Lenneroute nicht nur für Radfahrer, sondern eben auch für Wanderer attraktiv. Startpunkt war am Sonntag der Biwakplatz am Kettling. Von dort ging es bis zur Höllmecke, wo ein Verpflegungsbus auf die Gruppe wartete.

„Für Abschnitte, die für den Radfahrer geeignet, für Wanderer jedoch wenig attraktiv sind, konnten alternative Streckenführungen erprobt werden“, so SPD-Fraktionschef Cornelius Böttcher in der Nachbetrachtung. Allgemein bedauert wurde die Unpassierbarkeit des Tunnelportals an der Altenaer Straße. Das habe eine ungewollte Abweichung von der Lenneroute notwendig gemacht. Sobald die Passierbarkeit wieder hergestellt sei, solle auch hier der Lenneroute gefolgt werden.

Am Ende des Sonntags einigte sich die Achtergruppe auf eine Strecke, die beim SPD-Familientag im kommenden Frühjahr erwandert und danach zur Diskussion gestellt werden soll. Dabei schwebte die Hoffnung mit, dass dann auch schon wieder das Tunnelportal an der Altenaer Straße überquert werden könnte. Überlegungen zu einer attraktiveren Streckenführung für Radfahrer und Wanderer im Bereich Ütterlingsen, so Sozialdemokrat Cornelius Böttcher, „sollen erst mit der Verwaltung im Rahmen der Beratungen zum Haushaltsplan erörtert und auf ihre Machbarkeit hin geprüft werden“.

Ob es bei der Ankündigung des SPD-Fraktionsvorsitzenden bleibt, noch in diesem Jahr zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung einzuladen, in deren Verlauf die Meinung von Experten eingeholt werden soll, ließ Cornelius Böttcher offen.

Rainer Kanbach

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