Dance-Aerobic-AG in Grundschule Ütterlingsen

Eva Oßenberg (vorne links) mit ihren „Fun-Kids“. Neun Wochen lang probte die Dance-Aerobic-AG der Grundschule Ütterlingsen für ihre eigene Choreographie.

WERDOHL ▪ Gemeinsam wollen Schüler und Lehrer an der evangelischen Grundschule in Ütterlingsen etwas erreichen. Das ist das zentrale Thema der Projektwoche. Beispielhaft dafür sind die„Fun-Kids“. Freitagnachmittag hat die Dance-Aerobic-AG ihren großen Auftritt.

Für neun Wochen trafen sich bis zu 44 Schüler der Klassen 4a und b in der Schulturnhalle. Eva Oßenberg – Trainerin beim TuS Versetal – brachte die jungen Tänzer in Schwung. Dabei war mit soviel Zuspruch von der Schulleitung gar nicht gerechnet worden. „Wir hatten auf 20 Teilnehmer gehofft“, erklärte Schulleiterin Britta Schwarze gestern und strahlte förmlich als sie die Kinder bei ihrer letzten Probe beobachtete.

„Sogar die Jungen sind mit Begeisterung dabei“, erzählte Übungsleiterin Eva Oßenberg von den AG-Stunden am Montag und Dienstag. In der knapp zweimonatigen AG-Zeit haben die ältesten Grundschüler sogar eine eigene Choreographie erarbeitet. Arme, Beine und das Lächeln nicht vergessen – es gilt viel zu beachten für den Auftritt zu moderner Popmusik am Freitag. Einige haben sich zudem schon für die Gruppe beim TuS Versetal angemeldet. „Jungen aber leider noch nicht“, bedauerte Oßenberg.

Am Freitag zwischen 15 und 17 Uhr präsentieren die Schüler die Ergebnisse ihrer Projekte. „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern“, hieß deren Motto. Es wurden Spiele für den Pausenhof getestet und eine AG versorgte die Mitschüler mit selbst gekochten Speisen. Das Schulparlament trägt zudem – frei nach Martin Luther King – seinen Traum einer Schule vor. Dazu soll auch Bürgermeister Siegfried Griebsch vorbeischauen, denn es gilt einige Neuerungen der Schule einzuweihen. So werden OGS-Küche, Mensa und PC-Raum präsentiert.

Gemeinsam haben die Grundschüler viel erreicht. „Ihr seid ein Team“, rief Eva Oßenberg den Schülern zu.

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