So schnell war er unterwegs - diese Konsequenzen blühen dem Temposünder

Taxifahrer rast über die B229 - im Bereich Werdohl-Bärenstein trifft ihn der "Blitz"

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Werdohl - Und plötzlich traf ihn der "Blitz" - nicht der aus heiterem Himmel, sondern der aus einem zivilen Radar-Messwagen am Straßenrand! Ein Taxifahrer dürfte dieses "Erlebnis" noch sehr lange in unliebsamer Erinnerung behalten. Am Mittwoch raste er mit seinem Taxi in eine Radarfalle der Polizei auf der B229 im Bereich Werdohl-Bärenstein. So schnell war er unterwegs - so gravierende Konsequenzen blühen dem Temposünder jetzt!

Wie die Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis am Donnerstagmorgen mitteilte, hatten Beamte am Mittwoch mit einem zivilen Radar-Messwagen für die Zeit von 16.15 bis 18.30 Uhr Position auf der B 229 bezogen - und zwar im Bereich Werdohl-Bärenstein.

Dort gilt innerhalb geschlossener Ortschaft Tempo 50.

In 135 Minuten 574 Fahrzeuge gemessen

Einem Taxifahrer schien das ziemlich egal zu sein: Der noch unbekannte Berufskraftfahrer war einer von exakt 574 Verkehrsteilnehmern, die in den besagten 135 Minuten durch die Messstelle fuhren - und er schoss dabei den Vogel ab.

Der "Blitz" löste bei gemessenen 92 km/h aus. Damit war der Taxifahrer mehr als 40 km/h zu schnell - es hätte nicht viel gefehlt und er hätte die vorgeschriebene Höchstgeschwindkeit sogar "verdoppelt".

Das sind die unliebsamen Folgen des Rasens

Die Person, die am Steuer saß und jetzt polizeilich ermittelt wird, muss mit einer Geldbuße von 360 Euro und zwei Punkten in Flensburg rechnen.

Was ungleich schwerer wiegt, dürfte das drohende Fahrverbot von zwei Monaten sein. Viel Zeit, um über die korrekte Fahrweise nachzudenken...

Übrigens: Von den 574 gemessenen Fahrzeugen waren 25 zu schnell. Die anderen 24 lagen allesamt im Verwarngeldbereich.

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