Taxi-Unfall: Darum lässt das Gutachten noch auf sich warten

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Das Unfallauto wurde von der Polizei noch vor Ort genau untersucht.

Werdohl - Bis die Polizei endgültig erklären kann, wie es in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu dem Zusammenstoß eines Taxis mit einem Fußgänger, der bei dem Unfall schwer verletzt wurde, kam, werden wohl noch einige Wochen vergehen.

„Das Blut des Opfers wird noch untersucht. Bis die Ergebnisse dieses Gutachtens vorliegen, kann es durchaus vier bis fünf Wochen dauern“, sagte Marcel Dilling, Pressesprecher der Polizeibehörde Märkischer Kreis, am Donnerstag auf Anfrage unserer Redaktion. 

Ein Taxifahrer hatte am Samstag gegen 23 Uhr mit seinem Auto die Versestraße in Richtung Bahnhof gefahren, als ein 20-Jähriger unvermittelt vom Straßenrand aufstand und auf die Fahrbahn lief. Kurz zuvor hatte bereits ein Anrufer bei der Polizei eine hilflose Person im Bereich der Versestraße gemeldet. Der Taxifahrer konnte einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Der Fußgänger wurde zwischen Windschutzscheibe und Motorhaube des Taxis eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften der Feuerwehr befreit werden. Ob das Opfer zum Zeitpunkt des Unfalls möglicherweise unter Alkoholeinfluss stand, lässt die Polizei nun überprüfen. 

Mit dem Hubschrauber in die Klinik

Nach einer notärztlichen Versorgung an der Unfallstelle wurde der 20-Jährige mit einem Rettungshubschrauber ins Dortmunder Klinikzentrum geflogen. Eine dort durchgeführte Notoperation hat der 20-Jährige nach Angaben der Polizei gut überstanden. Zum genauen Gesundheitszustand des Unfallopfers konnte Dilling am Donnerstag jedoch keine Angaben machen.

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