Tauchen nach goldenen Kugeln im Bällebad

Nach ihrer Aufführung zeigten sich die Kinder des Schattentheaters ihrem Publikum.

WERDOHL - Morgens ein paar Wolken fürs Aufbauen und später strahlender Sonnenschein: Das Wetter tat am Samstag alles, um optimale Bedingungen für das märchenhafte Sommerfest in der Kindertagesstätte „Sternschnuppe“ zu schaffen. Dabei drehte sich (fast) alles um „Hänsel und Gretel“, „Froschkönig“ „Dornröschen“ und weitere Märchen, die Anlass für entzückende Verkleidungen waren.

Am Morgen sangen Eltern und Großeltern mit den Kindern einige jener unsterblichen Lieder, die die meisten Erwachsenen ein Leben lang im Gedächtnis bei sich tragen: „Hänsel und Gretel verirrten sich im Wald“ und „Dornröschen war ein schönes Kind.“

Besondere Unterstützung ließen die Kinder der Prinzessin aus dem Märchen „Froschkönig zuteil werden: Im Bällebad suchten sie nach zwei goldenen Kugeln, die die Prinzessin verloren hatte. Großen Spaß machten die drei Aufführungen des Schattentheaters, die Erzieherin Beate Brockhagen mit den Vorschulkindern und Kindern der Sprachfördergruppe einstudiert hatte. In der Sporthalle der Kita suchten die guten alten Bremer Stadtmusikanten unerschrocken nach einem ganz neuen Leben. Für all jene Kinder, die sich nach der Arbeit am Märchen mal richtig austoben wollten, stand eine Hüpfburg zur Verfügung. Am Ende des fröhlichen Tages bekamen die Teilnehmer der Märchenolympiade aus der Hand von Prinzessin Tammy Meurer und Prinz Lisa Duschath Urkunden, die ihren Eifer bescheinigten.

„Ohne Hilfe wäre vieles nicht möglich“, freute sich Kita-Leiterin Antje Niggemann über das Engagement der Eltern, die Kuchen, Salate und (türkische) Speisen zur Verfügung stellten und am Grill, am Büfett und an den Spielstationen mithalfen. Eltern jener Kinder, die erst nach den Sommerferien die Kita „Sternschnuppe“ besuchen werden, nutzten die Gelegenheit, um die Einrichtung und ihre Mitarbeiterinnen besser kennenzulernen. Der Erlös aus dem Verkauf von Kuchen, Getränken und Gegrilltem kommt der Einrichtung zugute. Geplant ist die Anschaffung von neuem Spielmaterial.

Von Thomas Krumm

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