Tanzen unterm Regenschirm

Sänger und Gitarrist Jörg Zimmermann und Keyboarder Dirk Keßler führten gut gelaunt durch den Abend.

WERDOHL ▪ Rund 200 Musikfreunde stehen vor der Bühne. Fast ebenso viele Regenschirme werden – als Zeichen der Begeisterung – zum Ende eines Liedes in die Höhe gehalten. Von Michael Koll

Die letzte Auflage von „Freitags in Werdohl live“ erlebte Blitze und Donner, aber auch einen satten Zuspruch der Zuschauer. Die Band X-Cellent aus Mittelhessen kam ausgesprochen gut an.

Sänger Jörg Zimmermann lobte das Durchhaltevermögen der Werdohler angesichts des Wetters dann auch häufig: „Ihr seid der Wahnsinn.“ Und Keyboarder Dirk Keßler warnte, sein Musikerkollege Zimmermann würde am Ende eines Konzertes immer Noten ans Publikum verteilen „für Begeisterung, Fleiß und Schrift“.

Dann wird die Lennestadt wohl in ausgesprochen guter Erinnerung der Truppe aus Sinn, das bei Herborn liegt, bleiben. Die Coverband X-Cellent spielte Songs unter anderem von den Gruppen Maroon5, Bon Jovi und Snow Patrol.

Der Jubel am Ende der Stücke sprach eine deutliche Sprache: Die Werdohler mochten die Musik. Und Sänger Zimmermann frotzelte: „Wer keinen Schirm hält, hat die Hände frei – und darf auch ruhig klatschen.“

Und schon griff Andreas Becker wieder in die Saiten. Das Publikum stand dicht gedrängt und so nah an der Bühne wie bisher noch nie bei „Freitags in Werdohl live“. So hielten sie sich warm und bei Laune.

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