Tankstellenrechnung geprellt: Werdohler muss Geldstrafe zahlen

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Das Gericht verurteilte die beiden Betrüger zu Geldstrafen.

Werdohl - Beim Bezahlen kann immer mal was schief laufen: So scheiterte ein 37-jähriger Werdohler am 6. Oktober 2016 bei dem Versuch, eine Tankrechnung zu bezahlen, nachdem sein Begleiter getankt hatte.

Zweimal habe er den Pin-Code eingegeben, zweimal sei kein Geld geflossen, erklärte der 37-Jährige. So etwas kann und sollte man schleunigst in Ordnung bringen: Die Kassiererin behielt eine Krankenkassenkarte von einem der beiden Kunden.

Eigentlich hätten die Männer wissen müssen, dass unangenehme Folgen drohten, wenn sie nicht – wie versprochen – am nächsten Tag mit dem offenen Betrag wiederkommen. Als sie auch telefonisch nicht erreichbar waren, erstattete die Tankstelle Anzeige wegen Betruges. Jener Angeklagte, der getankt hatte, wurde in Abwesenheit per Strafbefehl zu einer Geldstrafe verdonnert.

Sein 37-jähriger Begleiter, der beim Bezahlen gescheitert war, stellte sich jetzt dem Verfahren im Amtsgericht Altena. Doch gut lief es auch für ihn nicht: Nach mehreren Vorstrafen wegen Betruges kassierte er diesmal eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 15 Euro wegen gemeinschaftlichen Betruges. Das hätten die beiden ohne ihre hartnäckige Säumigkeit weit billiger haben können. Die Tankrechnung war übrigens bis zum Gerichtstermin nicht ausgeglichen.

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