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Tänze aus vielen Kulturen begeistern Publikum

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Von: Michael Koll

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Tänze aus der orientalischen und anderen Kulturen erlebten die Besucher bei der Show „Träume aus 1001 Nacht“ in Werdohl.
Tänze aus der orientalischen und anderen Kulturen erlebten die Besucher bei der Show „Träume aus 1001 Nacht“ in Werdohl. © Michael Koll

 „Für die Künstler ist diese Rückkehr heute auf die Showbühne enorm wichtig“, wusste Moderator Matthias Herz, nachdem er einen kurzen Blick in die Garderobe geworfen hatte. Am Samstag endete für viele der mehr als 35 teilnehmenden Tänzer eine rund zweijährige Zwangspause. Co-Moderatorin Britta Sönnecken pflichtete ihm bei: „Ja, die haben vorhin alle schon mit den Hufen gescharrt.“

Werdohl ‒ 2019 hatte es zuletzt eine „Träume aus 1001 Nacht“-Veranstaltung im Restaurant Vier Jahreszeiten gegeben. Sönnecken erinnert sich: „Die Gala für 2020 stand, war komplett vorbereitet. Doch dann kam Corona...“

Für die erste Neuauflage nach der Pandemie am Wochenende stand Sönnecken nicht mehr als Organisatorin zur Verfügung. Doch die Leitung durch das bunte Programm, die sie sich in bewährter Art und Weise mit Herz teilte, übernahm die Werdohlerin abermals. Damit ging die orientalische Tanz-Show nun auch erstmals im Frühjahr anstatt im Herbst über die Bühne.

Sönnecken selbst nahm die Rückkehr an alte Wirkungsstätte gelassen hin: „Ich habe in der Zwischenzeit ganz viele andere Dinge erlebt“, unterstrich sie, trotz der Covid19-Krise keine Langeweile verspürt zu haben, ohne sich weiter in die Karten schauen zu lassen. „Besonders aufgeregt bin ich heute nicht“, fügt sie hinzu.

Aber auch beim Publikum – dieses Mal vorsichtshalber von 120 auf 80 Zuschauer reduziert – hatte Sönnecken eine besondere Vorfreude festgestellt: „Die meisten waren schon 20 Minuten vor der Zeit da und standen draußen Schlange, bevor wir die Türen geöffnet haben.“

Das erneut zweistündige Programm war so umfangreich wie eh und je. Auch kamen ebenso viele Tänzer wie vor der Pandemie. Diese reisten aus ganz Nordrhein-Westfalen an und boten Bauchtanz, indische Bollywood-Einlagen, Fantasy-Inszenierungen, arabische Elemente, Flamenco-Sprengsel, Rock-Showeinlagen zu den Klängen von Alice Cooper und Metallica, ägyptischen Stocktanz sowie Gothic-Choreographien zu Hits der Sisters of Mercy.

Stargäste waren Pierre und Jasmin Moussa aus Düsseldorf. Das Profi-Tänzer-Duo besteht aus Vater und Tochter. Während sie klassisch orientalischen Tanz bot, mischte er in seinem Show-Beitrag Beduinen-Folklore mit Pop.

Das Publikum wurde von Beginn an von den Darbietungen mitgerissen und spendete begeistert Beifall. Schnell stand also fest, dass die Organisationspremiere für die selbst auftretenden Maroua aus Meinerzhagen, die mit bürgerlichem Namen Manuela Dahlberg-Dietz heißt, und Rashalla al Chantara aus Herscheid, die im normalen Leben auf den Namen Stefanie Varol hört, überaus gelungen war.

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