Suppe verkohlt auf dem Herd

Mit schwerem Atemschutz suchte ein Trupp nach dem Mieter in der Wohnung an der Leipziger Straße.

WERDOHL ▪ Eine in einem Kochtopf auf dem Küchenherd einer Wohnung an der Leipziger Straße angebrannte Suppe war am Mittwoch Auslöser für einen Einsatz des Feuerwehr-Löschzuges Stadtmitte.

Nachbarn hatten am frühen Abend Rauchentwicklung aus der betroffenen Wohnung wahrgenommen und bei der Feuerwehr-Leitstelle in Lüdenscheid den Notruf abgesetzt. Mit 22 Mann und allen Fahrzeugen rückte der Löschzug aus – so schnell, wie lange nicht mehr, denn der Alarm wurde mitten in einem Arbeitseinsatz im Gerätehaus ausgelöst.

Gleichzeitig wurden der Rettungswagen und Notarzt nach Ütterlingsen in Marsch gesetzt, weil nicht klar war, ob der Mieter sich noch in der Wohnung befand. Bei Eintreffen der Feuerwehr war die Wohnungstür bereits von der Polizei geöffnet worden; ein Einsatztrupp durchsuchte unter schwerem Atemschutz sämtliche Räume. Sie waren frei.

Wie sich herausstellte, so Löschzugführer Bernd Schlotmann, hatte der Mieter die Suppe aufgesetzt und danach die Wohnung verlassen. Was es zu essen geben sollte, war nicht mehr zu identifizieren. Sowohl die Wohnung, als auch das Treppenhaus des Mehrfamilienhauses wurden mächtig durchgelüftet, bevor die Blauröcke wieder abzogen.

Ein weiterer Alarm wurde am Donnerstagvormittag für den Feuerwehr-Löschzug Stadtmitte ausgelöst, nachdem ein Brandmelder im Industriegebiet Steinwerth angesprungen war. Ein Einsatz war allerdings nicht nötig. Ursache der Alarmauslösung war Wasserdampf, so die Feststellung.

Rainer Kanbach

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