Brandursache in lange unbenutzten Lampen

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Die Feuerwehr suchte am Montag mit der Wärmebildkamera nach der Ursache des Brandgeruchs.

Werdohl - Die Elektroabteilung der Stadt Werdohl hat zusammen mit einem örtlichen Elektrobetrieb am Dienstagmorgen die Ursache für den Brandgeruch im Familienzentrum Budenzauber am Montag entdecken können.

Wegen der Geruchsentwicklung war am Montagnachmittag die Feuerwehr ausgerückt.

Die Feuerwehr hatte mit einer Wärmebildkamera vor allem im Turnraum der städtischen Einrichtung am Erlenweg nach einem Glutnest gesucht, war aber nicht fündig geworden. Allerdings war offenbar ziemlich schnell klar, dass die Ursache für den Brandgeruch in der elektrischen Anlage zu suchen war, die nach einem größeren Wasserschaden vor etwa drei Wochen vollständig kontrolliert worden ist.

Der Gebäudeteil sei daraufhin über Nacht stromlos geschaltet worden, teilte Peter Guido Grau von der Abteilung Bauen und Immobilienmanagement der Stadt am Dienstag mit. Am Dienstagmorgen sei die Suche dann von Elektrospezialisten fortgesetzt worden. Dabei sei dann aufgefallen, dass in zwei Leuchtstoff-Lampen in der Turnhalle noch alte Entstörkondensatoren verbaut gewesen seien, von denen zwei verschmort gewesen seien.

„Ein Teil der Lampen war über viele Jahre nicht eingeschaltet worden“, erklärte Grau, warum das nicht früher aufgefallen sei. Erst bei der Inbetriebnahme nach dem Wasserschaden seien auch diese Lampen wieder eingeschaltet worden. Die nicht mehr erforderlichen Kondensatoren seien nun entfernt worden, berichtete Grau abschließend. Der Kindergartenbetrieb im Familienzentrum konnte am Dienstag wie gewohnt durchgeführt werden.

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