Sturm auf Goethe-Parkplatz

WERDOHL - „Der Goethe-Parkplatz ist mit rund 90 Dauerparkern schon fast ausgebucht“, gab jetzt Rolf Prange, „Vater“ des Werdohler Parkraumbewirtschaftungskonzeptes, eine erste Wasserstandsmeldung.

In der vergangenen Woche habe das Ordnungsamt sehr viele Anfragen nach Dauerparkausweisen und Anwohnerparkausweisen gehabt. Die ersten Ausweise seien schon zu den Parkern unterwegs.

Die meisten Anträge auf Dauerparkausweise seien auf den Goethe-Parkplatz ausgerichtet. „Doch nicht für alle, die dort parken wollen, ist das der günstigste Parkplatz“, meint Prange. Schon während des laufenden Antragsverfahrens versucht Prange, die Fahrzeuge zu kanalisieren. So ist jetzt zum Beispiel im Bereich des Alten Dorfes die Sparkassen-Tiefgarage zur städtischen Bewirtschaftung hinzugekommen. Im Moment überlegt Prange, in diesem gesamten Bereich auch eine geringe Zahl von Dauerparkplätzen einzurichten.

„Die direkten Innenstadtparkplätze will ich ganz genau steuern“, so Prange, „damit es nicht zu überflüssigen Verkehrsbewegungen in der Stadt kommt.“ Am Ende würden etwa 430 Dauerparkplätze ausgewiesen, die Hälfte sei bislang schon beantragt worden. Die Situation bei den Bewohnerparkausweisen sei hingegen überschaubar: „Die Leute haben ein gesetzliches Anrecht.“

In der übernächsten Woche werden alle 39 Parkscheinautomaten aufgestellt. Bis Neujahr werden aber nur die in Betrieb genommen, die in Zonen liegen, die keine Dauerparkplätze aufweisen: Zum Beispiel Neustadtstraße, Freiheitstraße und Bahnhofstraße. Die umfassende Gebührenpflicht für Dauerparker und an allen Parkscheinautomaten beginne definitiv erst im neuen Jahr.

Von Volker Heyn

Rubriklistenbild: © Symbolfoto: dpa

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