Werdohler Wahrzeichen

Streit um Viadukt: Diese Arbeiten will die Deutsche Bahn jetzt durchführen

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Das Eisenbahnviadukt in Ütterlingsen.

Werdohl - „Wir werden in dieser Sache nicht locker lassen“, hatte Bürgermeisterin Silvia Voßloh Anfang Juni versprochen und mit Verweis auf das Denkmalschutzgesetz auch eine „härtere Gangart“ angekündigt, falls diese in Sachen Eisenbahnviadukt in Ütterlingsen erforderlich sein sollte.

Nachdem die Deutsche Bahn zuletzt 2018 ihrer Verpflichtung zum Entfernen der Vegetation nachgekommen war, hatten auch Ortsheimatpfleger Heiner Burkhardt, die SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag und der SPD-Bürgermeisterkandidat Andreas Späinghaus einen schleichenden Verfall befürchtet. 

Nachdem auch sie die Bahn immer wieder aufgefordert hatten aktiv zu werden, gibt es nun endlich gute Nachrichten. Auf die schriftliche Aufforderung der Stadt, einen Vegetationsrückschnitt durchzuführen, hat der Konzern jetzt geantwortet. 

Im Frühjahr 2021 soll gearbeitet werden

Die Bahn habe intern die Maßnahmen zum Rückschnitt der Vegetation abgestimmt. „Auf dem Bauwerk wird im Bereich der Fahrbahn die Vegetation zurückgeschnitten und eine Verfüllung der Fugen durchgeführt“, heißt es wörtlich. Die Arbeiten sollen Anfang 2021 ausgeführt werden, sobald die Vegetationsschutzzeit über den Winter vorüber sei. 

Mehr als ein Teilerfolg ist dies aber noch nicht. Das findet auch Ortsheimatpfleger Burkhardt, der fragt: „Warum wartet die Bahn mit den Arbeiten bis 2021? Damit kann wieder einen Winter lang Wasser in das Bauwerk eindringen.“ Und die Vegetation dürfe auch nicht nur auf dem Fahrweg, sondern müsse auch an den Pfeilern beseitigt werden. 

Mögliche Sanierung frühestens 2025

Für eine mögliche, aber noch keineswegs beschlossene Sanierung des rund 160 Jahre alten Bauwerks hatte die Bahn zuletzt erst 2025 als Termin genannt.

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