Straßenzustand noch nicht schlechter

Sie gehören zum Gesamtbild der Friedhofstraße: Kleinere und größere Schlaglöcher. Dazu sieht der Asphalt wie ein großer Flickenteppich aus.

WERDOHL ▪ Ein trockener Winter und nur selten genutztes Streusalz: Den Mitarbeitern des Werdohler Baubetriebshofes kann es recht sein. Die Schäden an den Straßen im Stadtgebiet halten sich bisher in Grenzen, auch wenn bekannte Schlaglochpisten bleiben.

„In diesem Winter war der Frost nicht so schädlich“, berichtete Ingeborg Kurlandt, Leiterin des Bauhofes, auf Nachfrage unserer Redaktion. Vor allem die Verbindung Wasser und Streusalz kam in der vergangenen Kälteperiode nicht zum Tragen. Frost und Eis hatten also bisher nicht die Möglichkeit, weitere Löcher in die Straßen zu sprengen.

„Insgesamt sind sie trotzdem in einem schlechten Zustand“, weiß die Betriebshof-Leiterin, doch es fehlten weiterhin die finanziellen Mittel, um alles komplett in Stand zusetzen. „Wir machen eins nach dem anderen, nach unseren Möglichkeiten“ so Kurlandt. Kontrollen würden sowieso ständig durchgeführt, um eventuelle Gefahrenquellen, wie besonders tiefe Schlaglöcher, sofort auszubessern. Dabei geht die Stadt ihrer Verkehrssicherungspflicht nach.

Besonders schlechte Straßen gebe es gleich mehrere im Stadtgebiet, erklärt die Bauhofleiterin. „Die Friedhofstraße und die Fichtenstraße“, zählt Kurland auf – und verweist zudem auf die Osemund- und Meilerstraße sowie den Reidemeisterweg. Neben den eigenen Straßen ist die Stadt zudem noch in einem sogenannten UI-Vertrag gebunden. Dieser ist mit dem Landesbetrieb Straßenbau (Straßen.NRW) für die Kreisstraße 8 abgeschlossen. UI bedeutet Unterhaltung und Instandsetzung. Genau diese Aufgaben übernimmt dort der Baubetriebshof. Für die B229 und B236 ist allerdings Straßen.NRW selbst zuständig.

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