Arbeit für den Bauhof

Straßenschäden: Die schlimmsten Schlaglöcher werden beseitigt

Nach dem kräftigen Wintereinbruch Mitte Februar klaffen auch auf den Straßen in Werdohl tiefe Schlaglöcher.
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Nach dem kräftigen Wintereinbruch Mitte Februar klaffen auch auf den Straßen in Werdohl tiefe Schlaglöcher.

Lange Zeit war der Winter mild, aber im Februar hat er dann doch noch einmal mit frostigen Temperaturen auf sich aufmerksam gemacht. Die Folgen lassen sich an den Straßen auch in Werdohl ablesen.

Vielerorts bröckelt die Asphaltdecke, an einigen Stellen klaffen auch tiefe Schlaglöcher. Und doch sagt Martin Hempel, Leiter der Abteilung Tiefbau und Bauhof im Rathaus: „Die Straßenschäden liegen im üblichen Umfang.“

„Im Vergleich zur jüngeren Vergangenheit war diese Wintersaison vor allem wegen der tiefen Frosttemperaturen besonders“, räumt Hempel ein. Dennoch spricht der von einem „normalen Sauerlandwinter“. Dass insbesondere der Frost die ohnehin schon geschädigten Straßen im Stadtgebiet noch weiter in Mitleidenschaft gezogen hat, ist für Hempel naheliegend. „Die Straßen werden ja durch den Winter nicht besser“, sagt er. Es habe sich aber gezeigt, dass der Frost auch Fahrbahndecken geschädigt habe, die noch relativ gut in Schuss gewesen seien. Dort seien nun Risse festzustellen. Hempel: „Das zeigt, dass der Frost Bewegung in den Straßenkörper bringt und das Material bei Kälte spröde wird.“

Methode hat sich bewährt

Der Abteilungsleiter kann aber auch feststellen, dass eine Methode, die der Bauhof bei den Straßenreparaturen im vergangenen Jahr wieder in größerem Umfang angewandt hat, sich mittlerweile bewährt hat. „Die mit Heißasphalt reparierten Stellen sind haltbarer als die Reparaturstellen, bei denen Kaltasphalt zum Einsatz gekommen ist“, bilanziert Martin Hempel.

Aus dieser Erkenntnis leitet der Bauhof nun die Vorgehensweise für die ersten Straßenreparaturen nach dem Ende des Winters ab. „Derzeit werden nur die großen Schlaglöcher mit Kaltasphalt gefüllt“, erklärt Hempel, dass auf diese Weise die Befahrbarkeit der Straßen nur provisorisch wieder hergestellt werden soll. Die eigentliche Reparatur auch großer Flächen erfolge erst, wenn die Mischwerke wieder Heißasphalt zur Verfügung stellen. Das ist erfahrungsgemäß Ende März oder Anfang April der Fall.

Anwohner können sich melden

Der Werdohler Bauhof hat also auch noch einige Wochen Zeit, die eine oder andere schadhafte Stelle im städtischen Straßennetz für eine gründliche Reparatur vorzumerken. „Und wenn Anwohnern tiefe Schlaglöcher auffallen, können sie uns das gerne anzeigen“, ermuntert Hempel die Werdohler, den Bauhof oder die Stadtverwaltung auf Straßenschäden hinzuweisen.

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