Früher an der Küste?

Strand in Werdohl: Dieses Schild zeigt, wo er war

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Arnold Stahlhacke (vorne) hat das neue Hinweisschild aus Lärchen- und Fichtenholz gebaut. Es weist auf die im Hintergrund rechts sichtbaren Rippelmarken hin.

Werdohl – Der Werdohler Bürgerstammtisch hat mit Unterstützung des Bauunternehmers Dirk Weinbrenner an der Altenaer Straße ein neues Schild aufgestellt, das auf die Rippelmarken an dieser Stelle hinweist.

Das vorherige Schild hatten Unbekannte vor einigen Wochen zerstört. Die an den Felsen am Lenneufer zu sehenden Rippelmarken sind ein geologisches Zeugnis aus der Frühgeschichte der Erde. Es handelt sich dabei um wellenartige Oberflächenformen, die durch Wasser oder Wind entstanden sind. 

In versteinerter Form erhalten

In versteinerter Form sind sie an manchen Stellen erhalten geblieben, so auch in Werdohl. An Rippelmarken kann man gut erkennen, dass an dieser Stelle vor Millionen Jahren einmal ein Flachmeer, ein Flusslauf oder eine Küste gelegen haben müssen. Im Prinzip deuten die wellenförmigen Strukturen auf der Felsplatte also darauf hin, dass dort einmal so etwas wie ein Strand gewesen sein muss. 

Das neue Hinweisschild hat der gelernte Zimmermann Arnold Stahlhacke aus Lärchen- und Fichtenholz angefertigt. Bürgermeisterin Silvia Voßloh freute sich über das Engagement. „Es ist Gold wert für eine Stadt, wenn sich ihre Bürger so einsetzen“, sagte sie.

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