Brennende Putzlappen lösen in Werdohl Feuerwehr-Großalarm aus

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Die Feuerwehr musste am Dienstag einen Brand im Laufwasserkraftwerk Wilhelmsthal löschen.

Werdohl - Mit einem Großaufgebot ist die Feuerwehr am Mittwoch gegen 13.15 Uhr zu einem Feuer im Laufwasserkraftwerk Wilhelmsthal ausgerückt. Der Brand war aber schnell gelöscht.

Die Enervie, Betreiberin der Anlage an der Lenne, habe einen Störfall in der Anlage festgestellt und einen Mitarbeiter vorbeigeschickt, um nach der Ursache zu suchen, berichtete Stadtbrandinspektor Kai Tebrün. Der Mitarbeiter habe eine starke Rauchentwicklung festgestellt und der Kreisleitstelle der Feuerwehr einen bereits entwickelten Brand gemeldet.

Das habe dann dazu geführt, dass sämtliche verfügbaren Einheiten der Werdohler Feuerwehr alarmiert worden seien. Schließlich waren 34 Einsatzkräfte der Löschzüge Stadtmitte und Kleinhammer und der Löschgruppe Brüninghaus vor Ort, der Löschzug Eveking blieb mit sechs Kräften am Freibad in Ütterlingsen in Bereitschaft.

Der Brand selbst war schnell gelöscht, nachdem Enervie die Anlage spannungsfrei geschaltet hatte. Feuerwehrleute konnten die einzige Tür des Häuschens nun öffnen und fanden innen einen Stapel glimmender Putzlappen, den sie ins Freie beförderten und dort löschen konnten. Sie waren offenbar in Brand geraten, weil der von einer Francis-Turbine angetriebene Generator heiß gelaufen war. Zusammen mit verbrennendem Öl hatte das für eine enorme Rauchentwicklung gesorgt.

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