199 Werdohler Viert- und Fünftklässler beteiligen sich an den Waldjugendspielen

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Was im Wald wächst, nahmen die Kinder am Montag bei den 16. Waldjugendspielen ganz genau unter die Lupe – auch diese Haselnuss.

Werdohl - Den Stock hält der Viertklässler mit ausgestreckten Armen gerade vor seinen Körper. Ein Auge kneift er zusammen und peilt den Baum angestrengt an. Schnell stellt er bei den 16. Waldjugendspielen in Werdohl fest: Ganz einfach ist es nicht, die Höhe eines Objektes mit Hilfe der Stockpeilung zu ermitteln.

Gut, dass Waldpädagoge Axel Dohmen den Schülern gerne mit Rat und Tat zur Seite steht. So war es auch am Montagvormittag, als 199 Werdohler Viert- und Fünftklässler am evangelischen Friedhof in den Parcours starteten. Aufgeteilt in Gruppen machten sich die Kinder, jeweils mit einer erwachsenen Begleitperson, auf den Weg in den Wald. Es galt, zahlreiche Fragen zu beantworten und Aufgaben zu lösen. Ausrichter der Aktion war erneut die Waldschule im Märkischen Kreis in Zusammenarbeit mit den Revierförstern des Regionalforstamtes Märkisches Sauerland. „Ziel ist, den Kinder die heimische Natur und insbesondere den Wald näher zu bringen“, sagte Dohmen.

Balves Revierförster Richard Nikodem (l.) und Waldpädagoge Axel Dohmen erklärten den Kindern, wie die Höhe eines Gegenstandes mit Hilfe der Stockpeilung geschätzt werden kann.

Bei hochsommerlichen Temperaturen starteten die Viert- und Fünftklässler gut gelaunt in den Forst. Dort ordneten sie unter anderem Blätter und Zapfen den jeweils passenden Bäumen zu und fanden heraus, welche Spur zu welchem Tier gehört. Viele Kinder bewiesen, dass sie schon genau wissen, welche Tierarten in den Wäldern des Sauerlandes heimisch sind. Ganz besonders viel Spaß hatten die Schüler am Bach in der Nähe des Friedhofs – dort sollten sie mit Händen oder auch mit den Füßen herausfinden, welche Temperatur das Wasser gerade hat.

Waldpädagoge Dohmen freute sich über das Interesse der Mädchen und Jungen. „Der Wissensstand der Kinder ist ganz unterschiedlich“, stellte er fest. „Bei einigen merkt man, dass sie regelmäßig im Wald spazieren gehen.“ Für andere sei diese intensive Beschäftigung mit der heimischen Flora und Fauna offenbar Neuland.

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