Bürgerfrühschoppen mit Stimme aus dem Nichts

Von ganz weit oben sprach Bürgermeister Siegfried Griebsch zur Fest-Eröffnung zu den Besuchern.

WERDOHL - Bereits anderthalb Stunden vor Beginn des 27. Bürgerfrühschoppens am Bahnhof wurden dort mehr Gäste gesehen, als sonst an einem Samstagsmorgen üblich. Als das Bahnhofsfest dann startete strahlte die Sonne, doch die Resonanz aus der Bevölkerung blieb zunächst überraschend mau.

Von Michael Koll

Mittags füllte sich das Gelände zusehends. Erst zum Schluss der Veranstaltung ließ der Besucherstrom wieder nach.

Festgäste, die gleich zu Beginn über den Bahnhofsvorplatz flanierten, wunderten sich zunächst, als Bürgermeister Siegfried Griebsch das Wort an sie richtete. Zu hören war das Stadtoberhaupt gut. Doch wo war der Erste Bürger der Stadt? Seine gut gelaunte Stimme kam scheinbar aus dem Nichts. Erst als Griebsch dann aber vom „herrlichen Ausblick“ schwärmte, schwenkten einige Köpfe in die Höhe. Und dort, ganz oben auf der Drehleiter der heimischen Feuerwehr, hatte der Bürgermeister sich versteckt, um den Bürgerfrühschoppen zu eröffnen.

Mehr Bilder vom Bürgerfrühschoppen

Werdohler Bürgerfrühschoppen am Bahnhof

Dann spielte der Musikzug des Versetaler Schützenvereins „One Moment in Time“ von der verstorbenen Whitney Houston. Derweil kletterte Griebsch hinab. Als er wieder festen Boden unter den Füßen spürte, begab er sich – gemeinsam mit dem Heimatvereins-Vorsitzenden Heiner Burkhardt, Woge-Chef Ingo Wöste, dessen Tochter Indira und Bäcker Charly Grote – zum Fassanstich.

Danach wurde ein Teil der Bahnhofstraße abgesperrt, denn eigens aus der Nachbarstadt angereist waren Einrad-Fahrer des TuS Halver 1848, die Kunststücke vorführten, die die Besucher des Bürgerfrühschoppens begeisterten und in Staunen versetzten. Manch einer hielt sogar kurzzeitig seinen Atem an, angesichts dieser Akrobatik.

Für die Mädchen und Jungen unter den Festgästen wurde reichlich geboten: vom Kinderschminken bis zur beliebten Bimmelbahn. In der Kuba bewies manch Nachwuchs bei der Künstlerin Annette Kögel seine Kreativität. Eine Hüpfburg sowie ein Kickertisch boten reichlich Kurzweil. Und bei der Jugendfeuerwehr galt es, einen triefend-nassen Schwamm zielsicher in einen bereit gehaltenen Kescher zu werfen.

Die Geschäftsleute des Bahnhofsviertels hielten Verpflegung parat.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare