Sterntalerbasar feiert Schnapszahl

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Das Angebot an Spielwaren ist beim Sterntalerbasar größer, als in manchem Warenhaus. Und ein solches mit Spielzeugabteilung gibt es in Werdohl auch nicht mehr.

Werdohl - 17 Frauen gehören derzeit zum festen Kern des Organisationsteams des Sterntalerbasars, welcher halbjährlich im Gemeindehaus St. Petrus Canisius in Eveking stattfindet. Bärbel Kröninger ist eine von ihnen. Sie ist von Beginn an dabei und erlebte so am Samstag die 33. Auflage dieses beliebten Basars rund um das Kind.

„Im Versetal gibt es sowas doch sonst gar nicht mehr“, hat sie beobachtet. Und so werde der Sterntalerbasar immer wichtiger. „Im März erst haben wir den Einnahmerekord gebrochen. Und heute – ohne Parallelveranstaltung – kommen auch wieder sehr viele“, freute sie sich.

Einen Grund dafür hat sie ausgemacht: „Seit es im WK kein Spielzeug mehr gibt, ist unser Basar noch begehrter.“ Der soziale Aspekt sei für sie besonders entscheidend: „Die, die nicht so viel haben, bekommen hier günstig gute Sachen. Und die anderen schmeißen weniger weg.“

So stehen schon 15 Minuten nach der Eröffnung die ersten Fündigen geduldig Schlange vor den Kassen. 59 Startnummern wurden im Vorfeld vergeben. Kröninger jedoch berichtet: „Wir hätten ein Dutzend mehr ausgeben können, aber dafür fehlt uns leider einfach der Platz.“

Sie weiß, dass zum Organisationsteam des Basars auch einige Mütter gehören, deren eigene Kinder längst erwachsen geworden sind. „Aber als Großmütter haben die bald sicher auch wieder einiges zu entdecken hier – oder zu verkaufen.“

Manche Kunden werden von ihren Töchtern und Söhnen begleitet. Die wissen dann ganz genau, was sie wollen. Andere bitten sich gegenseitig um Rat: „Was haltet Ihr denn von dieser Jacke?“, fragt beispielsweise eine ihre Freundinnen.

„Unsere Einnahmen werden wir wieder einem guten Zweck zuführen“, verrät Mit-Organisatorin Kröninger abschließend. „Welcher das sein wird, haben wir aber noch nicht entschieden.“

Von Michael Koll

Der nächste Sterntalerbasar findet am 14. März 2015 statt.

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