Die WBG stellt ihre Kandidaten auf

Werdohl - Thorsten Hänel ist der Spitzenkandidat der Werdohler Bürgergemeinschaft (WBG) für die Kommunalwahl am 25. Mai. Während der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Ütterlingser Krug haben ihn die 23 anwesenden Mitglieder am Dienstagabend einstimmig auf den ersten Platz der Reserveliste gewählt.

Willibald Mertens war einer der 23 Stimmberechtigten, die am Dienstag die Kandidaten für die Kommunalwahl bestimmt haben.

Von Carla Witt

Es war bereits die zweite Kandidatenwahl der WBG. Nachdem die Werdohlerin Anke Saam die Legitimität der ersten Wahl angezweifelt hatte (wir berichteten), entschloss sich der Vorstand der Wählergemeinschaft, erneut eine Mitgliederversammlung einzuberufen. In der Einladung dazu betonte der Vorsitzende Christian Klepatz, die Aufstellung der WBG zur Kommunalwahl dürfe nicht gefährdet werden, „möge der Einspruch auch noch so unbegründet sein“.

Seiner Argumentation folgten 23 wahlberechtigte WBG-Mitglieder – und gaben auch Heike Mertens erneut ihre Stimme. Die zweite Vorsitzende bestimmten die Werdohlerin auch zur Wahlleiterin im Ütterlingser Krug. Einstimmig sprachen sich die Anwesenden für die Aufstellung der 16 Direktkandidaten aus. Folgende WBG-Kandidaten stehen nun am 25. Mai zur Wahl: Michael Rothstein (Wahlbezirk 1), Christian Klepatz (2), Zorica Rothstein (3), Uwe Kreikebaum (4), Klaus-Dieter Frick (5), Bernd Winzer (6), Heike Mertens (7), Peter Jung (8), Harald Rösner (9), Ulrich Hüsmert (10), Volker Oßenberg (11) , Thorsten Hänel (12), Friedrich-Wilhelm Middendorf (13), Helga Hellmich (14), Jörg Mertens (15), Torsten Zeising (16).

Auch die Reserveliste wurde bei zwei Enthaltungen bestätigt: Thorsten Hänel (Listenplatz 1), Volker Oßenberg (2), Ulrich Hüsmert (3), Christian Klepatz (4), Klaus-Dieter Frick (5), Harald Rösner (6), Peter Jung (7). Derzeit sitzen sieben WBG-Vertreter im Rat der Stadt Werdohl.

Einen der Bürgermeisterkandidaten will die WBG – die keinen eigenen Kandidaten für dieses Amt ins Rennen schicken wird – nicht unterstützen. Nach einer entsprechenden Anfrage von Friedrich-Wilhelm Middendorf meldeten sich gleich mehrere Mitglieder zu Wort. Tenor: Jedes WBG-Mitglied soll frei entscheiden, welcher Bürgermeisterkandidat seine Stimme erhält. „Es gibt nicht einmal im Rat einen Fraktionszwang. Dann sollten wir in dieser Frage erst recht offen sein“, betonte Volker Oßenberg.

Anders sei das allerdings in Bezug auf die Kreistagskandidaten, meinte Gottfried Brinkmann. Er werde keinen der ihm unbekannten WBG-Vertreter in den Kreistag wählen. „Die heimischen, gestandenen Kreistagskandidaten, die Werdohl kennen, können viel mehr für unsere Stadt tun als Fremde.“

Abschließend bedauerte Heike Mertens, Anke Saam nicht zur Versammlung begrüßen zu können. Es sei schade, dass die Person, die die Wiederholungswahl verursacht habe, nun nicht anwesend sei: „Hätte Frau Saam ein faires Vereinsverhalten gezeigt, wäre diese Versammlung nicht nötig gewesen.“

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