Steinbruch Ütterlingsen: Illegale Müllkippe wird beseitigt

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Die illegale Müllkippe am Ütterlingser Steinbruch soll durch ein Unternehmen beseitigt werden.

Werdohl - Die illegale Müllkippe am Steinbruch an der Schlacht soll demnächst durch ein Unternehmen beseitigt werden. Das erklärte Thomas Schroeder, Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung, am Montag in der Sitzung des Hauptausschusses auf Anfrage von CDU-Politiker Dirk Middendorf.

Nachdem die Stadt den Verursacher der illegalen Abfallbeseitigung bereits vor einiger Zeit ermitteln konnte, sei diesem eine Frist gesetzt worden, innerhalb dieser der Müll entsorgt werden müsse. Dies wolle der Verursacher durch ein Unternehmen vornehmen lassen. „Mit der Firma stehen wir in Kontakt, sind in Gesprächen, wie und wann die Abfuhr am besten möglich ist“, sagte Schroeder. 

Im Bereich des alten Steinbruchs in Ütterlingsen wurden im vergangenen Jahr unter anderen alte Türen und Fenster, Kunststoff-Wellplatten, Kleinmöbel, Fahrräder, Elektronikschrott und vieles andere mehr illegal entsorgt. Zeitweise kursierten in Ütterlingsen sogar Flugblätter, mit denen behauptet wurde, dass Werdohler ihren Sperrmüll und sonstigen Müll nun illegal in dem alten Steinbruch entsorgen könnten. Die Flugblätter sollten durch Aufbau und Design den Anschein erwecken, dass es sich um offizielle Mitteilungen des Ordnungsamtes der Stadt handelt, was natürlich nicht der Fall war. 

Müll von oben in Steinbruch gekippt

Der Müll wurde von oben in den zur Bundesstraße 236 hin abgesperrten alten Steinbruch gekippt und ist deshalb nun auch entsprechend schwierig wieder von dort zu entsorgen. Nach letzten Schätzungen geht die Stadtverwaltung von Kosten mindestens im hohen vierstelligen Bereich aus, die der Verursacher tragen muss.

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