Auswirkungen der Corona-Pandemie

Städtischer Haushalt für 2021: „Es sieht sehr schlecht aus“

Was den städtischen Haushalt für das Jahr 2021 angeht, gibt es keine guten Nachrichten aus dem Rathaus.
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Was den städtischen Haushalt für das Jahr 2021 angeht, gibt es keine guten Nachrichten aus dem Rathaus.

„Man kann sagen, es sieht insgesamt sehr schlecht aus“, so direkt antwortete Werdohls Kämmerin Vanessa Kunze-Haarmann am Montag im Rat auf Fragen nach dem Zustand des Haushalts für 2021.

Politiker wollten wissen, wie sich die Kosten der Corona-Pandemie auf den nächsten städtischen Haushalt auswirkten. Zuvor hatte sie erklärt, warum nur wenige Ausgleichszahlungen in Werdohl angekommen waren. Corona-Zusagen des Landes seien „alles nur Gegenbuchungen, wir bekommen dieses Geld nicht.“ Coronabedingte Defizite könnten über 50 Jahre abgeschrieben werden.

Gewerbesteuer: 3,3 Millionen Euro fehlen

Der größte Faktor sei immer die Gewerbesteuer als Einnahmequelle: Nur 9,2 Millionen Euro seien eingegangen, 3,3 Millionen fehlten zum Ansatz von 12,5 Millionen. Ob sich in den wenigen Rechnungstagen bis Jahresende noch andere Zahlen ergeben, sei überhaupt nicht abzuschätzen.

Kunze-Haarmann: „Ich werde die Weihnachtstage zum Rechnen nutzen.“ Der Haushalt soll am 18. Januar 2021 eingebracht und am 22. Februar verabschiedet werden.

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