Renault Zoe für Stadtwerke

Elektromobilität fördern

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Klimaschutzmanagerin Farima Tehranchi und Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schlutow präsentieren das Elektroauto der Werdohler Stadtwerke, das seit Anfang des Monats im Einsatz ist.

Werdohl - Klimaschutzmanagerin Farima Tehranchi nennt es „einen Schritt in die richtige Richtung“, Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schlutow spricht von einem „klassischen Thema für die Stadtwerke als regionalem Energieversorger“: Auf dem Parkplatz am Rathaus und auf dem Goetheparkplatz sollen zunächst jeweils eine Ladesäule für Elektrofahrzeuge installiert werden.

„Die Anlagen werden voraussichtlich im Herbst, auf jeden Fall aber noch in diesem Jahr aufgestellt“, kündigt Schlutow an.

„Wir möchten die Ladeinfrastruktur in Werdohl schaffen und damit dazu beitragen, dass die Stadt ihre Klimaschutzziele erreicht“, erklärt der Stadtwerke-Geschäftsführer. „Das können wir nur gemeinsam und durch solche Beiträge schaffen“, stellt Farima Tehranchi fest – und erinnert an die ehrgeizigen Ziele: Bis 2030 soll die CO2-Emission in Werdohl um 35 Prozent reduziert werden, bis 2050 sogar um 70 Prozent.

Wer sein Elektrofahrzeug demnächst an den Säulen aufladen möchte, kann entweder einen Vertrag mit den Stadtwerken Werdohl abschließen oder die Plugsurfing-App nutzen. Die Frage, welche Kosten für eine Tankfüllung Strom auf Autofahrer zukommen, konnte der Stadtwerke-Geschäftsführer nicht beantworten: „Den E-Mobilitäts-Tarif haben wir noch nicht errechnet.“

Ob es bei zwei E-Ladesäulen bleibt oder später noch weitere dazu kommen, hänge von der Nachfrage ab, erläutert Schlutow. Seit Anfang dieses Monats sind in Werdohl zumindest schon fünf statt bisher vier Elektroautos zugelassen: Die Mitarbeiter der Stadtwerke sind jetzt auch in einem Renault Zoe unterwegs. „Das Elektrofahrzeug ersetzt ein zumindest aus ökologischer Sicht sehr unwirtschaftliches Fahrzeug aus unserem Bestand“, sagt Schlutow. Der weiße Elektroflitzer könne mit einer Stromladung circa 300 Kilometer weit fahren. „Er ist für den planbaren Einsatz hier in Werdohl ideal geeignet“, befindet er.

Wer sich für ein Elektrofahrzeug interessiert und es möglichst umweltfreundlich aufladen möchte, dem empfiehlt Tehranchi über den Erwerb einer Photovoltaik-Anlage nachzudenken: „Mehr als 70 Prozent aller Gebäude in Werdohl sind sehr gut oder gut für die Installation geeignet“, stellt sie fest – und wirbt für die Sonnenstromkollektoren: „Es gibt Fördermittel auf Landes- und auf Bundesebene.“

Auch die Stadtwerke Werdohl bieten Beratung in Sachen Photovoltaik-Anlagen an. „Vor einem Jahr haben wir eine Aktion gestartet, die mit der Beratung der Kunden beginnt und bis zur Installation durch den heimischen Fachhändler reicht. In dieser Zeit haben wir bereits fünf Anlagen in Werdohl vermittelt“, berichtet Schlutow abschließend.

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