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Stadtwerke-Chef: Gaspreis-Erhöhung für Werdohler kommt wohl im November

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Von: Jona Wiechowski

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Auch die Werdohler Stadtwerke werden um eine Gaspreis-Erhöhung nicht herumkommen.
Auch die Werdohler Stadtwerke werden um eine Gaspreis-Erhöhung nicht herumkommen. © Griese, Volker

Am Donnerstag haben die Stadtwerke der Nachbarkommune Altena bekannt gegeben, den Gaspreis zum 1. Oktober in einem ersten Schritt um 30 Prozent anzuheben. Auch für Werdohler Kunden steht eine Erhöhung im Raum.

Werdohl – „Wir sind noch nicht soweit“, sagt Frank Schlutow, Geschäftsführer der Werdohler Stadtwerke, auf Nachfrage. Wahrscheinlich werde es eine Erhöhung zum 1. November 2022 geben.

Wie hoch diese ausfallen werde, könne er allerdings noch nicht sagen. Das müssten die Stadtwerke erst noch genau kalkulieren. Täglich kämen aktuell neue Botschaften dazu: Am Montag die Gasumlage, am Donnerstag unter anderem die Höhe der Gasspeicherumlage. Und unklar sei jetzt auch noch, wie es mit der Mehrwertsteuer auf Gas weitergeht. Von der Bundesregierung ist angedacht, diese von 19 auf sieben Prozent zu senken.

Frank Schlutow, Geschäftsführer Stadtwerke Werdohl.
Frank Schlutow, Geschäftsführer Stadtwerke Werdohl. © Birke, Maximilian

Als einer der letzten Grundversorger in der Region hatten die Altenaer Stadtwerke am Donnerstagnachmittag die geplante Erhöhung veröffentlicht. Ab Oktober zahlen die Kunden hier im Grundversorgungstarif künftig einen Brutto-Arbeitspreis zum Beispiel in Stufe zwei in Höhe von 13,62 Cent (plus etwa 30 Prozent) je Kilowattstunde (kWh).

Bereits zum 1. Januar 2023 soll es eine weitere Preiserhöhung geben, wo dann auch die höheren Einkaufspreise für das Jahr 2023 durchlagen würden, die jetzt noch nicht berücksichtigt worden seien. Wie viel mehr die Altenaer ab dem Jahreswechsel nochmals zahlen müssen, teilten die Stadtwerke noch nicht mit.

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