Stadtumbau: 2,1 Millionen Euro sollen reichen

Werdohl - Werden die inzwischen eingeplanten 2,1 Millionen Euro für die Lennespange und den Umbau des Brüninghaus-Platzes reichen? Diese Frage beschäftigte den Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung am Dienstag.

Vor allem vor dem Hintergrund, dass im Februar zu den ursprünglich genehmigten 1,3 Millionen Euro weitere 870.000 Euro hinzugekommen waren, fragten die Ausschussmitglieder jetzt nach der Planungssicherheit. „Würden Sie sich jetzt dazu hinreißen lassen, zu sagen: Die 2,1 Millionen reichen?“, wandte sich Michael Schürmann (CDU) an Christof Geskes vom Planungsbüro. Grundsätzlich ja, antwortete der Landschaftsplaner. „Aber es gibt Risiken, die Ihnen niemand nehmen kann“, sagte Geskes.

Dazu gehöre zum Beispiel der Boden. Sollte etwa ölverschmutzte Erde auftauchen, werde die Entsorgung deutlich teurer ausfallen als bei unbedenklichem Boden. „Ich will Ihnen keine Angst machen“, sagte der Architekt. Er wolle nur deutlich auf die Risiken hinweisen.

Ob denn Geldreserven für solche Unwägbarkeiten zurückbehalten würden, fragten die Politiker nach. An dieser Stelle schaltete sich Thomas Schroeder von der Abteilung Bauen und Immobilienmanagement ein. „Ich möchte zurückfragen: Wie hoch wollen Sie den Puffer ansetzen?“, sagte er. Er habe bei dem Projekt ein gutes Gefühl. „Der normale Wahnsinn ist eingepreist“, sagte Schroeder.

Ausschussvorsitzender Jürgen Henke (SPD) bemühte sich, das Thema abzuschließen und nach vorne zu schauen. „Sie gehen also davon aus, dass mit diesem finanziellen Rahmen beide Projekte verwirklicht werden können?“, fragte er Geskes. Der Architekt bejahte das. - cra

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