Stadtumbau und Haushaltssanierung

Siegfried Griebsch.

WERDOHL - Mit den besten Wünschen für die Werdohlerinnen und Werdohler blickt Bürgermeister Siegfried Griebsch auf den Jahreswechsel und auf das, was die Werdohler im Jahr 2014 erwartet.

Doch vor allem ist für ihn der Jahreswechsel auch ein Anlass auf ein sehr ereignisreiches Jahr in der Werdohler Geschichte zurückzublicken: Der Bahnhof sei nach seiner Sanierung zum erhofften Treffpunkt für Werdohl und seine Gäste geworden. Das Bahnhofsviertel, aber auch die Innenstadt habe dadurch einen positiven Schub bekommen. Zusammen mit den durchgeführten Maßnahmen im Rahmen des Fassadenprogramms habe die Innenstadt ein schöneres, freundlicheres Gesicht bekommen, betont Griebsch. Zudem sei der Abbruch des alten Warenhauses an der Inselstraße abgeschlossen, wo nun ein Neubau errichtet wird. Auch die Umgestaltung des Busbahnhofs wurde abgeschlossen. Auch in den Wohnquartieren gehe es voran: Der Ortsteil Ütterlingsen habe sich positiv weiterentwickelt, der Schulhof und das weitere Umfeld der Grundschule sowie des Jugendraums sei in eine für alle, insbesondere aber für die Kinder, attraktive Freizeitlandschaft umgestaltet worden.

Die WoGe habe damit begonnen, schwer vermietbare Häuser an der Leipziger Straße abzureißen, um die dadurch entstehenden Freiräume für den Ortsteil im kommenden Jahr umzugestalten.

Die alte leer stehende Schule an der Leipziger Straße werde 2014 im Rahmen des Stadtumbaus abgerissen.

Die von den Werdohlern im Jahr 2012 im Rahmen der städtebaulichen Wettbewerbe „Umgestaltung Brüninghaus-Platz“ und „Werdohl an die Lenne“ eingebrachten Anregungen und Ideen würden zurzeit im Rahmen der laufenden Planungen auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft. Beide Projekte seien für Werdohl sehr wichtig, hebt der Bürgermeister hervor und zeigt sich gespannt auf die Ergebnisse der Befragung und deren Umsetzung: „Die Innenstadt soll ein starkes Stück Werdohl werden, um so den Einzelhandel in der Innenstadt zu unterstützen. Das WK, der Einzelhandel und alle Dienstleister werden von den geplanten Umbaumaßnahmen profitieren.“

Zweites wichtiges Thema der Grußbotschaft des Bürgermeisters ist die kommunale Finanzpolitik. Als eine von 61 Kommunen in NRW, die am Stärkungspakt Stadtfinanzen teilnehmen, erhalte die Stadt in den nächsten acht Jahren etwa 11 Millionen Euro Konsolidierungshilfe. Damit verbunden seien allerdings Einnahmeerhöhungen und Sparmaßnahmen, die die Werdohler nun auch im täglichen Leben spürten: die teilweise Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung, und die Einführung der Parkraumbewirtschaftung ab 2. Januar. Bei all diesen Maßnahmen gehe es ausschließlich darum, in Zukunft einen auf Dauer ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Die Sparmaßnahmen und Einnahmeerhöhungen hätten mit der Finanzierung des Stadtumbaus nichts zu tun. Sie seien davon unabhängig durchzuführen. „Die Mittel für den Stadtumbau werden uns zusätzlich über ein gesondertes Strukturförderprogramm (80 Prozent) zur Verfügung gestellt und sind nicht mit anderen städtischen Mitteln austauschbar.“

Der Bürgermeister bittet deshalb alle Bürger noch einmal um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen – auch im Interesse der nachfolgenden Generationen. Seinen besonderen Dank richtet Siegfried Griebsch an alle Werdohlerinnen und Werdohler, die sich in diesem Jahr ehrenamtlich für ihre Stadt engagiert haben und an die Firmen und Dienstleister, die das ehrenamtliche Engagement unterstützten. Ein weiterer Dank des Bürgermeisters geht an die Ratsmitglieder und die Mitarbeiter der Verwaltung sowie an die vielen Personen, die in der Klinik, bei Feuerwehr, Polizei oder Notdiensten tätig sind.

Mit guten Wünschen schließt der Bürgermeister:

„Liebe Werdohlerinnen und Werdohler, ich wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr.“

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