Ütterlingsen präsentiert sich kunterbunt

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In liebevoll geschneiderten Kostümen präsentierten die Mädchen und Jungen der Ütterlingser Grundschule das Schauspiel „Tütüt – das kleine Nilpferd“. ▪

WERDOHL ▪ „Eine Stadt oder ein Stadtteil ist nur so schön, wie sich die Menschen darstellen“, weiß Bürgermeister Siegfried Griebsch. „Seinen“ Ütterlingsern war es am Samstag durchaus gelungen, sich bunt und aufgeschlossen zu präsentieren. Besucher fühlten sich auf dem „Festplatz“ – dem Parkplatz vor dem Hochhaus an der Ütterlingser Straße – schnell willkommen. Die Organisatoren hatten mit viel Kreativität ein buntes Programm und somit einen besonderen Tag ins Leben gerufen.

Die Werdohler Wohnungsgesellschaft habe den Ortsteil entscheidend vorangebracht, zeigte sich Griebsch überzeugt. Der Kindergarten, die Grundschule, der Jugendraum „Schrottkeller“, das Nachbarschaftshilfezentrum und die unermüdliche Arbeit von Quartiersmanagerin Silke Kreikebaum spiegelten sich in dem gelungenen Fest nun wieder. „Irgendjemand muss voran gehen und die Fäden in der Hand halten“, richtete das Stadtoberhaupt einen Dank in Richtung der Quartiersmanagerin. „Die Zusammenarbeit mit den ausländischen Mitbürgern lässt sich noch weiter ausbauen. Ich hoffe, dass noch weitere Stadtteilfeste folgen werden“, appellierte Griebsch an alle Beteiligten.

Vor allem die kleinen Stadtteilfest-Besucher kamen am Samstag voll auf ihre Kosten. Zahlreiche Spielstationen und diverse Aktionen waren für den Nachwuchs organisiert worden, der davon ausgiebig Gebrauch machte. Egal ob Roller-Parcours, Jakkolo, Drachenbasteln, Kinderschminken, Button-Maschine oder Hüpfburg – die Mädchen und Jungen waren mit Eifer bei der Sache. Währenddessen nutzten die Erwachsenen die Zeit, in geselliger Runde ins Gespräch zu kommen. Kaffee, frisch gebackene Waffeln und Kuchen waren der perfekte kulinarische Begleiter in der nachmittäglichen Plauder-Runde. Wer lieber etwas für den deftigen Gaumen auf seinem Teller haben wollte, konnte zwischen Susuc im Brötchen mit Tomaten und Tzatziki oder einer Portion aus der frisch zubereiteten Hähnchenpfanne mit Reis wählen. Reichlich Getränke löschten den Durst – doch Vorsicht! Eine Promille-Brille zeigten dem Träger deutlich, welche Auswirkungen zu viel Alkohol im Blut haben kann. Wer stattdessen zu den frisch ausgepressten Smoothies griff, konnte seinem Körper mit Frühstück- oder ACE-Drinks einen ordentlichen Vitamin- und Mineralien-Schub gönnen.

Viele weitere kleine und größere Besonderheiten lockten an diesem Nachmittag auf den „Festplatz“ vor dem Hochhaus und luden zum Verweilen ein. Wer sein Portemonnaie zückte – etwas einkaufte, aß oder trank – gönnte nicht nur sich eine Kleinigkeit, sondern tat gleichzeitig auch dem Gemeinwohl etwas Gutes: Der Erlös des Nachmittags fließt in gleichen Teilen in den Kindergarten, die Grundschule und in den Jugendraum „Schrottkeller“. ▪ sr

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