Stadtplaner Groß kehrt Werdohl den Rücken

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Stadtplaner Stefan Groß freut sich auf die neue Herausforderung, verlässt Werdohl aber mit einem weinenden Auge.

Werdohl - Im Rathaus wird es zum Jahreswechsel zu einer personellen Veränderung kommen. Stadtplaner Stefan Groß wird die Stadt Werdohl nach knapp fünfeinhalb Jahren verlassen und eine neue Stelle im südhessischen Lampertheim annehmen. Das bestätigte der 36-Jährige im Gespräch mit der Redaktion.

Die Gründe für seinen Weggang aus Werdohl seien rein privater Natur, bekräftigte Groß, der in diesem Sommer erstmals Vater geworden war. Ihn ziehe es wieder in die Nähe seiner pfälzischen Heimat. Die Spargelstadt Lampertheim grenzt westlich an Rheinland-Pfalz. Von seiner Heimatstadt Neustadt an der Weinstraße trennen Groß dann gerade einmal 50 Kilometer.

Stefan Groß war im August 2011 frisch von der Uni als Nachfolger von Stadtplaner Wilfried Arlt nach Werdohl gekommen, nachdem er sich gegen 69 andere Bewerber durchgesetzt hatte. In den folgenden fünfeinhalb Jahren hat er dann intensiv am Stadtumbauprozess mitgewirkt, der in jüngster Zeit durch die Neugestaltung des Brüninghaus-Platzes und den Bau der Lennespange besonders augenfällig geworden ist. Das Fassadenprogramm hat Groß ebenso betreut wie die Renovierung des Bahnhofsgebäudes und verschiedene Regionale-Projekte. Auch an der Planung für den umstrittenen Westpark war Groß maßgeblich beteiligt.

Über die weitere Entwicklung Werdohls will sich Groß unter anderem über das Internet auf dem Laufenden halten. „Die Stadt ist mir im Laufe der Jahre ja doch ans Herz gewachsen“, geht er mit einem weinenden Auge. Einen Teil der Aufgaben von Stefan Groß im Werdohler Rathaus wird in Zukunft Kathrin Hartwig übernehmen, weitere Teile werden durch Umstrukturierungen in andere Bereiche der Verwaltung verlagert. Auf diese Weise will Werdohl auch Geld sparen.

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