Stadtplaner ausgewählt

Wilfried Arlt zeigt im neuen Stadtumbaubüro die Pläne. Erst einmal soll aber im Kleinen gewirkt werden. Für die Anlaufstelle für Bürger wird es neue Möbel geben. ▪ Fraune

WERDOHL ▪ Die Nachfolge des am Ende dieses Jahres in Rente gehenden Stadtplaners Wilfried Arlt ist geregelt. Am 1. August wird Stefan Groß den Job als Stadtplaner übernehmen.

Aus Neustadt an der Weinstraße kommend, wird er bis Jahresende durch Arlt in das umfangreiche Themengebiet eingearbeitet. Dieser lobt seinen Nachfolger nach den ersten Eindrücken als bodenständig und kompetent. Groß befinde sich an der Universität kurz vor Abschluss seines Studiums als Stadtplaner. 70 Bewerbungen sind für die Stelle eingegangen, elf davon konnten sich persönlich im Rathaus vorstellen. Wie umfangreich das Themengebiet Stadtumbau West ist, können die Bürger jetzt auch im neu hierfür eingerichteten Büro in der Neustadtstraße erfahren. Gestern stand Arlt als Vertretung des noch nicht eingestellten Citymanagers für die Beantwortung von Fragen und Informationen zur Verfügung. Mehr als ein Dutzend Bürger machten bei dem Start des Angebots erstmals von dieser Möglichkeit Gebrauch, freute sich Arlt. „Das Thema Stadtumbau ist grundsätzlich bekannt. Nur der große Umfang nicht.“ So verwunderte es den scheidenden Stadtplaner auch nicht, dass ausschließlich die Sanierung des Bahnhofs erst einmal die Interessierten in das neue Büro lockte. Hier erklärte Arlt, dass darüber hinaus noch einiges in Werdohl in den nächsten Jahren passieren wird. An den Wänden wurde dies auf den großen Plakaten deutlich. Die Stichworte Werdohl/Stadtumbau, Ütterlingsen, Innovationsagentur Stadtumbau und Aktive Zentren und Nebenzentren tauchten dort als Schlagzeilen auf. Auf den Erfolg der Aufwertung des Stadtteils Ütterlingsen verwies Arlt gestern bereits.

Die Einrichtung eines Stadtumbaubüros, in dem die Bürger sich informieren können, hält Stadtplaner Arlt für unerlässlich. „Es ist unglaublich wichtig, dass wir Flagge zeigen.“

Das nächste Mal wird das Stadtumbaubüro am 30. Juni in der Zeit von 9 bis 13 Uhr geöffnet sein. Ab dem 1. August soll dann der neue Citymanager wöchentlich 18 Stunden vor Ort sein. Die Ausschreibung für diese Stelle läuft derzeit. ▪ Marco Fraune

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