Weitere positive Fälle

Stadtklinik Werdohl verhängt wieder Aufnahmestopp

Die Werdohler Stadtklinik hat wieder ein Aufnahmestopp verhängt, nachdem dort weitere Coronafälle festgestellt worden sind.
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Die Werdohler Stadtklinik hat wieder ein Aufnahmestopp verhängt, nachdem dort weitere Coronafälle festgestellt worden sind.

Nachdem in der Stadtklinik Werdohl im Rahmen einer routinemäßigen Testung weitere Corona-Fälle aufgetreten sind, wurde in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt eine Testaktion gestartet.  Das Ergebnis dieser Tests hat nun Konsequenzen.

Werdohl ‒ Die Märkischen Kliniken sind seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie bemüht, ihren Standort Werdohl coronafrei zu halten. Sämtliche in Werdohl aufgetretenen Coronaverdachtsfälle unter den Patienten wurden unverzüglich ins Klinikum Lüdenscheid verlegt.

Das hat auch lange Zeit gut funktioniert, bis am 16. Dezember bei routinemäßigen Testungen bei zwei Patienten und einem Mitarbeiter eine Covid-19-Infektion festgestellt wurde. Weitere Testungen und ein zunächst bis zum 19. Dezember befristeter Aufnahme- und Verlegungsstopp waren die Folge. Alle Klinik-Mitarbeiter und Patienten wurden in weiteren Testreihen auf das Coronavirus getestet. Am 21. Dezember gab die Klinik Entwarnung: In allen Fällen seien die Befunde negativ gewesen, hieß es. Der vorsorgliche Aufnahme- und Verlegungsstopp wurde daraufhin sofort aufgehoben.

Bei routinemäßigen Testungen seien nun weitere Covid-19-Fälle unter Mitarbeitern aufgedeckt worden, teilten die Märkischen Kliniken am Mittwochabend mit. Mittlerweile sind laut dieser Mitteilung fünf Mitarbeiter der Stadtklinik Werdohl in häuslicher Quarantäne.

Der vorsorgliche Aufnahmestopp für die Stadtklinik Werdohl sei deshalb nun wieder aufgenommen worden und gelte zunächst bis zum 4. Januar, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Krisenstab werde an diesem Tag in der ersten Sitzung des neuen Jahres eine Bestandsaufnahme vornehmen und die weitere Vorgehensweise beraten.

Angesichts der rasant steigenden Neuinfektionen sei es nicht möglich, das generelle Besuchsverbot für die bevorstehenden Feiertage zu lockern, teilten die Märkischen Klinken weiter mit. Die Risiken für Besucher, Patienten und Mitarbeiter seien derzeit einfach zu hoch. Dennoch gebe es Ausnahmen, zum Beispiel für Angehörige in Sondersituationen. Dazu zählen:
o Werdende Väter während der Phase der Geburt und Besuch bei Wöchnerinnen
o Begleitperson bei Kindern und Jugendlichen
o Sterbebegleitung in der Palliativmedizin durch engste Angehörige
Darüber hinaus können Chefärzte in medizinischen Sondersituationen Krankenbesuche gestatten.

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