Personelle Veränderungen

Stadtklinik Werdohl: Das ist die neue Leiterin der Geriatrie

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Die Geriatrie an der Stadtklinik in Person der neuen Klinikdirektorin Dr. Anja Langner-Hülsmeyer steht im Mittelpunkt: Blumen zum Start in der neuen Funktion überreichte Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken gemeinsam mit Christine Lehnert (links), Pflegedienst- und Verwaltungsleiterin der Stadtklinik

Werdohl – Dr. Magdalena Aniol hat die geriatrische Abteilung der Stadtklinik verlassen, in der Leitung folgt ihr die bisherige Oberärztin Dr. Anja Langner-Hülsmeyer. Anriol hatte die Abteilung 2016 aufgebaut und ist aus privaten Gründen in ihre Wahlheimatstadt Paderborn zurückgekehrt.

Seit dem 1. Januar verstärkt der Internist Dr. Dan Helmer aus dem kürzlich aufgegebenen Letmather Marienhospital die Geriatrie an der Werdohler Stadtklinik. Helmer war als Oberarzt noch 2016 am Aufbau einer Palliativstation am Letmather Krankenhaus beteiligt. 

Der steigende Bedarf an Altersmedizin ist dem demografischen Wandel geschuldet, den sich die Stadtklinik auch wirtschaftlich zu Nutzen gemacht hat. Die Gründung der Abteilung für Geriatrie und Frührehabilitation geschah auch vor diesem Hintergrund. Und nicht nur erst seit der Schließung des schwer defizitären Marienhospitals gilt die geriatrische Klinik in Werdohl als ein wichtiger Punkt zum Erhalt der leicht defizitären Stadtklinik. 

Immer mehr betagte Patienten

In den vergangenen Jahren habe sich gezeigt, dass die Zahl der betagten Patienten in den Märkischen Kliniken steige. Rund die Hälfte der Patienten der Stadtklinik war zum Zeitpunkt der Eröffnung der Geriatrie mehr als 70 Jahre alt, teilt das Unternehmen mit. Genau hier setze das Angebot einer geriatrischen Station an, so eine Klinik-Sprecherin, das speziell auf die Bedürfnisse älterer Patienten zugeschnitten sei. Die erst kürzlich renovierten 14 Einzel- und sechs Doppelzimmer wurden so gestaltet, dass sie genügend Platz bieten, damit die Patienten sich beispielsweise mit einem Rollator fortbewegen können. 

„Die Stadtklinik Werdohl ist als kleines und überschaubares Haus mit kurzen Wegen außerdem ein idealer Platz zum Genesen und Gesundwerden älterer Menschen“, sagt Dr. Langner-Hülsmeyer als Fachärztin für Innere Medizin mit der Zusatzbezeichnung Geriatrie. 

Zusammenarbeit aller Fachrichtungen

Dass die Zusammenarbeit aller Fachrichtungen beider Standorte an der Stadtklinik und im Klinikum Lüdenscheid der Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung der Patienten ist, meint Dr. Dan Helmer. „Es ist eine sehr ganzheitliche Betrachtung des Patienten“, so der Facharzt für Innere Medizin und Notfallmedizin mit Tätigkeitsschwerpunkten in der Kardiologie und der Diabetologie. 

Klinik-Sprecherin Schleifenbaum erklärt: „Wenn die Patienten in der Geriatrie ankommen, haben sie aufgrund ihres Lebensalters noch weitere, zum Teil schwere Erkrankungen im Gepäck, die mit in das Behandlungskonzept einfließen. Auch der Kontakt mit den hausärztlichen Praxen ist wichtig.“ 

Abteilung ist voll ausgelastet

Laut der Kliniksprecherin ist die Abteilung für Geriatrie seit der Gründung voll ausgelastet. Insgesamt fast 2300 Patienten wurden behandelt, 688 im vergangenen Jahr. Manchmal sei die Abteilung auch leicht überbelegt gewesen. „Wir freuen uns, dass aus einer anfänglichen Vision eine gut angenommene Versorgung geworden ist und wir besonders den älteren Patienten hier im Hause etwas Gutes tun können, auch über die Grenzen von Werdohl hinweg“, sagt Dr. Anja Langner-Hülsmeyer. 

Als Ärztin der ersten Stunde der geriatrischen Abteilung hat sie für eine Weiterentwicklung des Angebots ganz eigene Visionen. Gemeinsam mit ihrem multiprofessionellen Team, bestehend aus Ärzten, speziell geschulten Pflegekräften, Therapeuten und Sozialarbeitern habe sie noch einiges vor.

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