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Stadtklinik: Krankenhaus-Flair verschwindet

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Freuen sich, die Patienten in den neu gestalteten Räumen begrüßen zu dürfen: (von links) Katja Grabowski, Stationsleitung der Stationen 3.1/3.2, Christine Lehnert, Verwaltungs- und Pflegedienstleitung der Stadtklinik, stellvertretende Stationsleitung Aydin Sevim.
Freuen sich, die Patienten in den neu gestalteten Räumen begrüßen zu dürfen: (von links) Katja Grabowski, Stationsleitung der Stationen 3.1/3.2, Christine Lehnert, Verwaltungs- und Pflegedienstleitung der Stadtklinik, stellvertretende Stationsleitung Aydin Sevim. © Krahn

Frisch gestrichene Wände, neue Böden, bodengleiche Duschen: Die Flure und Patientenzimmer der Station 3, die Abteilungen für Innere Medizin und Geriatrie in der Stadtklinik erstrahlen seit einigen Tagen in neuem Glanz. Damit sind nach rund fünf Jahren alle Stationen des Krankenhauses Stück für Stück modernisiert und renoviert worden und bestens für die Zukunft gerüstet.

Werdohl - „Insbesondere mit den renovierten Zimmern haben wir unseren Patientinnen und Patienten eine Wohlfühlatmosphäre geschaffen, in der sie sich voll und ganz auf ihre Gesundheit konzentrieren können“, erklärt Christine Lehnert, Verwaltungs- und Pflegedienstleiterin der Stadtklinik. Alle 28 Zimmer verfügen über neu verlegte Vinylböden in Holzoptik, welche die Räume warm wirken lassen und optisch ansprechend sind. „Besonders freuen wir uns über die bodengleichen und damit barrierefreien Duschen in den Patienten-Badezimmern der Station.“ So ist die Geriatrie der Stadtklinik noch besser auf die Bedürfnisse älterer Patienten zugeschnitten.

Für eine moderne und freundliche Atmosphäre sorgen zudem die überdimensional großen Bilder, etwa vom Nordsee-Strand oder idyllischen Blumenwiesen, an den Wänden der Geriatrie. Der Förderverein plant, mit diesen Landschaftsbildern die Wände der gesamten Station 3 zu schmücken. Die typische Krankenhausatmosphäre verschwindet also Stück für Stück aus diesen Räumen. Genau das hat sich der Verein auf die Fahnen geschrieben: Ein angenehmes Umfeld für die Patienten zu schaffen, um deren Wohlbefinden zu fördern. „Wir freuen uns sehr über die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins. Sei es durch die Spende von wichtigen Hilfsmitteln oder das Sponsern der Bilder – die wichtige Arbeit des Vereins hilft unseren Patienten bei ihrer Genesung“, bedankt sich Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken, für das Engagement des Fördervereins.

Bereits seit rund 40 Jahren unterstützt der Förderverein die Stadtklinik und das Seniorenzentrum durch zahlreiche Spenden. So stellte er der Stadtklinik beispielsweise neue Hilfsmittel wie Pflegearbeitswagen für die Intensivstation, eine höhenverstellbare Untersuchungsliege für die Ambulanz oder einen Ganzkörpertrainer für die Geriatrie in Höhe von insgesamt 25 000 Euro zur Verfügung oder sponserte die komplette Außenausstattung des Klinik-Cafés. „Wir möchten, dass unsere Spenden sowohl den Patienten als auch dem Personal zugute kommen, der Heilungsprozess unterstützt und die tägliche Arbeit erleichtert wird“, erläutern Peter-Wilm Schachta, Vorsitzender des Fördervereins, und sein Stellvertreter Dieter Gierse.

„Das hohe Niveau unserer medizinischen Rehabilitation soll bei uns ganz klar durch eine ansprechende Atmosphäre komplettiert werden. Aus diesem Grund freuen wir uns sehr, unsere Patientinnen und Patienten in den neu gestalteten Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen. Erste positive Reaktionen zeigen, dass die Investition sehr gut ankommt“, sagen Katja Grabowski, Stationsleiterin der Stationen 3.1/3.2, und ihre Stellvertreterin Aydin Sevim. „Gerade für die älteren Patienten trägt eine angenehme Umgebung, die nicht direkt nach Krankenhaus aussieht und in der sie sich wohl fühlen können, zur Gesundung bei“, wissen die Fachkräfte aus Erfahrung.

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