Stadtklinik: Keine Bestandsgarantie

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Die Werdohler Stadtklinik.

Werdohl - „Ich kann keine Garantie geben“, sagte Volker Schmidt vor 18 Zuhörern im Restaurant Haus Werdohl, „dass es die Werdohler Stadtklinik auch in zehn Jahren noch geben wird.“

Nach seiner Stippvisite in Neuenrade, stellte der designierte SPD-Landtagskandidat Volker Schmidt sich nun auch seinen Genossen in Werdohl vor. 

Gute Nachrichten hatte er dabei allerdings nicht im Gepäck. Der 63-jährige Lüdenscheider führte aus, dass es richtig sei, dass es bei einer Grippewelle vorkomme, dass Patienten mit dem Rettungswagen etwa bis nach Bochum gefahren werden. „Aber kann man für Spitzen, die nicht in jedem Jahr auftreten, ernsthaft extra Betten vorhalten“, fragte er provokant. 

Geriatrie als Pfund

Dann betonte er jedoch, dass es doch das erklärte politische Ziel sei, eigens für Werdohl ab Sommer 2020 neue Röntgenassistenten auszubilden. Gemeinsam mit der bereits vorhandenen Geriatrie seien diese dann das sprichwörtliche Pfund, mit welchem das heimische Krankenhaus sicher wuchern könne. Beides könne den Standort stärken. 

Der SPD-Landtagskandidat Volker Schmidt, hier neben dem Werdohler SPD Ortsvereinsvorsitzenden Udo Böhme, sprach vor den Genossen.

Schmidt erklärte zu seiner Person, er sei „mit dem CVJM groß geworden“. Er versicherte seinen Parteifreunden: „Ich gebe Fehler zu, die ich ständig mache.“ Und er versprach zudem: „In spätestens zwei Jahren haben wir in den Gewerbegebieten Werdohls die von den Unternehmen benötigte Breitbandversorgung.“

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