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Stadtklinik: Besuchsstopp wird früher aufgehoben

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Von: Markus Wilczek

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In der Werdohler Stadtklinik endet der coronabedingte Besuchsstopp mit Beginn der kommenden Woche.
In der Werdohler Stadtklinik endet der coronabedingte Besuchsstopp mit Beginn der kommenden Woche. © Wiemer

Der Besuchsstopp in den Märkischen Kliniken wird mit Beginn der kommenden Woche aufgehoben.

Damit sind ab Montag, 21. Februar, wieder Patientenbesuche in der Werdohler Stadtklinik und im Lüdenscheider Klinikum möglich. Eigentlich sollte der Besuchsstopp für beide Häuser bis Mittwoch, 23. Februar gelten.

Mit Blick auf die Corona-Lage öffnen die Märkischen Kliniken ihre Türen für Besucher nun schon zwei Tage früher wieder. „Die Besuchszeiten sind täglich von 16 bis 19 Uhr. Patienten können einen Besuch pro Tag und für eine Stunde erhalten“, teilte Thorsten Kehe, Geschäftsführer der Märkischen Kliniken am Freitagnachmittag mit. Zudem soll auch die Teststrategie für Patienten und Mitarbeiter angepasst werden.

Zutritt nur mit negativem Test

Für den Zugang gilt in beiden Kliniken die 3G-plus-Regel. Dies bedeutet: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Ungeimpfte mit Antigen-Schnelltest. Alle Besucher benötigen zudem einen Nachweis über einen maximal 24 Stunden zurückliegenden Antigen-Test. Angehörige, die Taschen und Gepäckstücke selbst auf Station bringen möchten, können dies ab sofort wieder tun. Auch sie benötigen für einen Zutritt einen negativen Test.

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Patienten und Mitarbeiter bewegte sich zum Wochenausklang weiterhin auf stabilem Niveau. So wurden in den Märkischen Kliniken am Freitag 49 Corona-Patienten behandelt (neun in Werdohl, 40 im Lüdenscheider Haupthaus). „38 Patienten werden auf unseren Isolierstationen versorgt. Zwei Patienten bedürfen einer intensivmedizinischen Versorgung“, so Dr. Kehe.

59 Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne

Von Mitarbeitern, die einen positiven Corona-Test hatten, befanden sich 59 (48 aus Lüdenscheid, elf aus der Stadtklinik) in häuslicher Quarantäne.

Weil die Ministerpräsidenten-Konferenz in dieser Woche bekanntlich beschlossen hat, zum 20. März die verpflichtende Homeoffice-Regel abzuschaffen, beschäftigen sich die Märkischen Kliniken auch mit diesem Thema. „Wir beraten im Krisenstab, ob die Homeoffice-Möglichkeit für die Märkischen Kliniken (wo sinnvoll) darüber hinaus fortgesetzt wird“, so Dr. Thorsten Kehe.

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