Stadtfestmeile zwischen zwei Polen

Susanne Macaluso von Werdohl Marketing stellte das neue Stadtfestkonzept zur Diskussion.

WERDOHL ▪ Positiv überrascht vom großen Interesse zeigten sich am Dienstagabend die Verantwortlichen der Stadtverwaltung und der Marketinggesellschaft, die zum Informationsabend bezüglich des 34. Werdohler Stadtfestes ins Vier Jahreszeiten geladen hatten.

Wenn das 34. Stadtfest annähernd so erfolgreich verlaufen würde wie der Weihnachtsmarkt, dann könne das nächste Großereignis nur ein Erfolg werden, meinte Bürgermeister Siegfried Griebsch während seiner Begrüßungsrede. Anschließend präsentierte Susanne Macaluso von Werdohl Marketing das neue Konzept und stellte verschiedene Aspekte zur Diskussion. Allein der Umstand, dass die Stadt Werdohl seit nunmehr 75 Jahren ihre Stadtrechte besitzen würde, sei ein triftiger Grund zu feiern, stieg Susanne Macaluso ein. Bei dieser Gelegenheit informierte sie die Anwesenden darüber, dass in Kürze ein Stadtumbaumanager eingestellt werden und an der Freiheitstrasse 5 sein Büro erhalten soll. Dort sollen einige Fäden bezüglich der Stadtentwicklung zentral zusammenlaufen.

Das diesjährige Programm des Stadtfestes sei noch aufwändiger und dadurch auch attraktiver. Um das Programm zu finanzieren, würden verstärkt Sponsoren aquiriert, sagte Macaluso. Auf Wunsch der drei großen Vereine (HSV Werdohl/Versetal, FSV Werdohl und Werdohler Schützenverein) wird es 2011 nur noch zwei Bühnenstandorte statt zuletzt drei geben. Als Gründe gaben die Vereine einen Umsatz- und Besucherrückgang an. Die HSV und die Schützen werden demnach am Alfred-Colsmann-Platz beheimatet sein, während die Fußballer am Brüninghaus-Platz angesiedelt sein werden. Diese Standorte bilden die Pole der Stadtfest-Meile, die dazwischen entlang der Freiheitstraße verläuft. Der Friedrich-Kessler-Platz wäre 2011 außen vor, wie Susanne Macaluso erklärte. Derzeit lägen 20 Anmeldungen für die 34. Stadtfestauflage vor. Traditionell würden sich aber in den letzten vier Wochen vor dem Fest noch etliche Interessenten melden.

Susanne Macaluso skizzierte am Dienstag die Zukunft des Stadtfestes. Es solle kein zweites Gertrüdchen werden, wünschenswert wäre aber ein eigenes Profil, um dem stetigen qualitativen Anstieg des Programms gerecht zu werden.

Für das Nachmittagsprogramm sei eine Verpflichtung des Unterhaltungskünstlers Bernd Klüser (Fux) geplant, der vor allem Kinder und Familien ansprechen würde. Auf der anderen Bühne sollen Vera Deckers, Götz Frittrang sowie das Duo Ozan und Tunç für Stimmung sorgen.

Im Rahmen des Treffens diskutierten die Anwesenden noch, wie konkurrierende Stände optimal zu platzieren seien. Fliegende Händler, die ihren Fokus nur auf den persönlichen Profit richten, sollten nach Möglichkeit nicht zu sehr vom Programm der Vereine profitieren. Schließlich sollten die Interessen der Werdohler Vereine und Standbetreiber im Vordergrund stehen. ▪ maj

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