Stadtfest in Werdohl ist eine gelungene Sache

Werdohl - Hervorragend angekommen ist das neue Stadtfest-Konzept, die Attraktionen auf dem und rund um den Brüninghaus-Platz zu bündeln. Das Kinderprogramm am Lenneufer war durch die Stadtspange daran angebunden. Lediglich das kleine Teilstück der Fußgängerzone, welches noch zum Fest gehörte, war kaum frequentiert. Ansonsten kamen Hunderte Besucher – und zwar schon recht früh. Doch sie blieben auch bis in den späten Abend hinein.

Den Stadtfest-Besuchern wurde viel geboten: Es gab Tanz- und Trommelvorführungen, Line-Dance-Unterricht, einen Kunstworkshop mit Annette Kögel von der Kuba, sowie die Gelegenheit, Kicker zu spielen. Der Bürgerstammtisch hielt Zwiebelkuchen und Punsch bereit, wobei Stammtisch-Sprecher Manfred Hoh bemerkte: „Der Alkohol ist bei dieser Witterung wenig gefragt.“

Unverändert gut gefüllt war der Brüninghaus-Platz, als Binyo & Friends aus Halver auftraten und damit das Abendprogramm eröffneten. Mit Songtexten über den Hobbit Frodo und Zeilen wie „Man sieht nur mit dem zweiten gut, wenn man auf dem rechten Auge blind ist“ begann das Abendprogramm auf dem Stadtfest.

Auch die Kleinsten feierten schon fröhlich mit.

Teilweise unterstützt von der Hip-Hop-Combo Hazefeld & Paul Panish servierten Binyo & Friends den Zuhörern eine geschmackvolle Melange aus Ska, Rap, Reggae und Hip Hop. Das alles war garniert mit deutschen Texten, die nicht nur die pop-typischen Themen aufgriffen.

Gelungenes Stadtfest

Dort wurde es hochpolitisch, da gesellschaftskritisch und an dritter Stelle humoresk mit einem Augenzwinkern. Dass das Ganze viele Stadtfest-Besucher zum Kopfnicken und manche sogar zum Tanzen brachte, unterstützte den guten Eindruck, den die Musiker auf der Bühne hinterließen.

In der folgenden Umbaupause enterten zwei Mitglieder der 3. Kompanie des Werdohler Schützenvereins die Bühne, um ihre Kompanie-CD zu bewerben. Der hochrote Kopf, den die beiden dabei zu Tage trugen, kam nicht vom Lampenfieber, sondern wohl eher vom Sonnenbrand.

Die Band GrooveJet aus Unna/Dortmund spielte bis Mitternacht.

Das Wetter hatte zum Abend hin aber ein Einsehen mit den Werdohlern. Von 28 Grad Celsius am Nachmittag hatte es sich auf angenehme 21 Grad abgekühlt. Die Band GrooveJet aus Unna und Dortmund unterhielt ab 20.45 Uhr das abendliche Publikum, welches übrigens in diesem Jahr im Vergleich zu vergangenen Stadtfesten im Durchschnitt deutlich jünger ausfiel.

Die Coverband brachte Funk- und Soulhits aus den 70er-Jahren in Erinnerung. So erklangen „Celebration“ von Kool & the Gang, „We are Family“ von Sister Sledge und „Relight my Fire“ von Dan Hartman. Später spielte die Band auch aktuelle Hits wie „Lila Wolken“ von Materia.

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