Stadtfest: Startschuss für mehr Jugend-Kultur

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Ingo Wöste (l.), Marketing-Geschäftsführer und Woge-Chef, freut sich, dass viele heimische Akteure zum Programm beitragen. Beispielsweise die Hip-Hop-Tanzgruppe der DJK TuS Westfalia Werdohl, die JBZ-Gruppe Queens und die Linedancer Southern Bandits.

Werdohl - „Ganz, ganz viele junge Leute werden hier auf dem Platz sein. Sie werden tanzen, singen und malen,“ kündigt Iris Kannenberg-Lowisch ein Stadtfest an, in dessen Rahmen Kinder und Jugendliche eine große Rolle spielen sollen.

Das 40. Werdohler Stadtfest soll ein ganz besonderes werden – und das nicht nur, weil es das erste ist, das auf dem neu gestalteten Brüninghaus-Platz gefeiert wird. Geht es nach Kannenberg-Lowisch, fällt im Rahmen der Veranstaltung am 3. Juni der offizielle Startschuss, um die Stadt am Lenne-W künftig kulturell stärker zu beleben.

„Es gibt ein großes Potenzial junger Menschen, die eine Menge Lust haben, kreativ tätig zu werden“, erklärt die Mitorganisatorin des Festes. Allerdings gebe es in Werdohl nur wenig gezielte Förderung für diese Zielgruppe.

Kreativ-Workshops im Vorfeld des Stadtfestes

Marian Heuser wird am 3. Juni auf der Jugendkulturbühne zu sehen und zu hören sein. Er präsentiert Poetry Slam und leitet vor dem Stadtfest entsprechende Workshops.

Um das zu ändern, werden bereits im Vorfeld des Stadtfestes Kreativ-Workshops für Jugendgruppen angeboten. Workshop-Leiter sind bekannte Künstler aus der Region, die am 3. Juni auf der Jugendkulturbühne auf dem Brüninghaus-Platz auftreten werden; beispielsweise der Poetry-Slammer Marian Heuser oder Graffiti-Künstler Yves Thomé. Mehrere Jugendgruppen wollen sich beteiligen, berichtet Kannenberg-Lowisch: „Eine Gruppe des CVJM, Messdiener der katholischen Gemeinde und eine Gruppe aus dem Jugendzentrum sind dabei. Auch die Realschule ist sehr interessiert.“ Was die Jugendlichen während der Workshops gelernt haben, möchten sie der Öffentlichkeit während des Stadtfestes natürlich präsentieren.

Darüber hinaus sollen interessierte Jugendliche auch während der Veranstaltung die Möglichkeit haben, auf dem Brüninghaus-Platz aktiv zu werden: Yves Thomé bietet, wie schon im Vorjahr, ab 13 Uhr einen Graffiti-Workshop an. Die Werdohler Künstlerin Annette Kögel lädt ab 14 Uhr zu einem Kreativ-Angebot ein.

Wie bereits berichtet, soll es natürlich auch ein buntes Bühnenprogramm geben. „Die Bühne werden wir erstmals auf der Straße postieren“, erzählt Ingo Wöste, Geschäftsführer der Werdohl Marketing GmbH. Der Grund ist simpel: „So haben wir einfach mehr Platz, denn wir rechnen damit, dass es auf dem Brüninghaus-Platz voll wird“, unterstreicht Wöste. Und das nicht nur, da das bunte Programm sicherlich viele Besucher anlocke. „Zum ersten Mal übernehmen alle Vereine gemeinsam die Bewirtung zentral auf diesem Platz“, stellt der Stadtmarketing-Geschäftsführer fest.

Klettwand und Active Circle

Kinder sollen am Pfingstsamstag übrigens am Lenne-Ufer auf ihre Kosten kommen: „Dort bieten wir, die Wohnungsgesellschaft Werdohl, mit unseren Kooperationspartnern Mark-E, der Provinzial-Versicherung Henke & Kober und den Werdohler Stadtwerken eine Kinderspiellinie an“, erklärte Wöste in seiner Funktion als Woge-Chef. Die Mädchen und Jungen dürfen sich unter anderem auf eine große Klettwand freuen. „Dort bleiben sie garantiert eine Weile hängen“, sagt Wöste augenzwinkernd. Eine besondere Herausforderung bietet der Active Circle, eine anspruchsvolle Kletterburg. Für kleinere Kinder soll dann noch eine Hüpfburg bereitstehen.

Mädchen und Jungen, die diese Attraktion ausprobiert haben, können dann gleich nebenan die Spiellinie der Stadt Werdohl erkunden und sich dort weiter beschäftigen.

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