Masterplanung 2040

Stadtentwicklung: Ideen der Werdohler sind gefragt

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Das WK-Warenhaus am Brüninghausplatz steht seit Mitte 2020 leer. Eine mögliche Folgenutzung ist ein Thema, das vielen Werdohlern wichtig ist.

Werdohl – Die Stadt Werdohl arbeitet weiter an der „Masterplanung 2040“, dem Konzept, das der städtebaulichen Entwicklung für die kommenden Jahre eine Leitlinie und einen Handlungsrahmen geben soll.

Ursprünglich sollte das Konzept bis Ende dieses Jahres oder spätestens Anfang 2021 stehen, die Corona-Pandemie sorgte aber auch hier für Verzögerungen. In dieser Woche aber haben noch einmal alle Werdohler die Gelegenheit, sich in den Prozess mit ihren Ideen und Vorschlägen einzubringen. 

„Nach der Analyse und der ersten Phase der Online-Bürgerbeteiligung kommt das Team der Masterplanung nun in die Innenstadt“, teilt Meike Majewski von der Stadt Werdohl mit. So wird es am morgigen Donnerstag, 8. Oktober, einen „Masterplan-Stand“ im Werdohler Innenstadtbereich geben. An diesem Stand werden Stadtplanerin Britta Buch und Vanessa Müller vom bearbeitenden Büro Jung Stadtkonzepte sowie ein Team der Stadtverwaltung mit Informationen und Plänen auf Interessierte warten. „Zudem hoffen wir auf möglichst viele Anregungen der Werdohler“, so Majewski. 

Auf dem Wochenmarkt und am Bahnhof

Das Team ist zunächst von 10 bis 13 Uhr mit dem Stand auf dem Wochenmarkt auf dem Brüninghaus-Platz vertreten. Um auch mit Pendlern und weiteren Werdohlern ins Gespräch zu kommen, wird der Infostand am Nachmittag von 15 bis 18.30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz aufgebaut. 

Vorgestellt wird Interessierten der aktuelle Bearbeitungsstand der Masterplanung und somit einige strategische Ansätze, wie sich die Stadt Werdohl zukünftig entwickeln soll. „An dem Stand können das Team und die Bürger gemeinsam die Ansätze der Entwicklungsstrategie für Werdohl 2040 umrunden und diskutieren“, sagt Majewski. Alle Hinweise und Anmerkungen der Bürger sollen auf Fähnchen zum Anpinnen auf Plänen und Karten festgehalten werden. 

Einladung an alle Bürger

„Wir laden alle Bürger ein, unseren Infostand am Donnerstag auf dem Markt oder vor dem Bahnhof zu besuchen. Dabei sind die coronabedingten Abstandsregeln einzuhalten“, sagt Majewski. 

Die Bürgerbefragung sollte eigentlich bereits im Juli stattfinden. Dies war coronabedingt jedoch ebenso wenig möglich wie die Durchführung der für Ende August geplanten „Dialogwerkstatt“. Während diese ersatzlos gestrichen werden musste, wird die Befragung nun morgen unter freiem Himmel nachgeholt. 

Beteiligung war auch online möglich

Nachdem sich einige Werdohler an der „Masterplanung 2040“ aktiv bereits über eine Online-Ideenkarte, postalisch oder per E-Mail beteiligt haben, hoffen Stadtverwaltung und das beauftragte Büro Donnerstag auf weitere Anregungen im direkten Gespräch. 

Aus den ersten Phasen der Bürgerbeteiligung wurde bereits deutlich, wie Majewski im August erklärte, dass den Werdohlern Themen unter den Nägeln brennen wie die Aufwertung bestehender Grünstrukturen (hier speziell der Lennepromenade) und die Lückenschlüsse im bestehenden Radwegenetz. Zudem natürlich auch eine mögliche Folgenutzung des seit Mitte des Jahres leer stehenden WK-Warenhauses am Brüninghaus-Platz.

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