Stadtbrücke: Arbeiten im Zeitplan

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Ein Mitarbeiter der Stadtwerke arbeitet an der neuen Wasserleitung etwa an der Einmündung Schnurrestraße. Die alte Leitung war überraschend geplatzt.

Werdohl - Etwa zwei Wochen nach Schulbeginn soll die Baustelle auf der Stadtbrücke beendet sein und die Sperrung aufgehoben werden – dabei bleibe es aller Wahrscheinlichkeit nach, so Ossenberg-Bauleiter Thorsten Wolff.

Auch eine geplatzte Wasserleitung bringe den Bauzeitenplan nicht in Gefahr. Am Montag war während Verdichtungsarbeiten ein tief liegendes Wasserrohr geplatzt. Mitarbeiter der Stadtwerke waren rasch zur Stelle und verlegten eine neue Leitung in einer geringeren Tiefe. 

Wolff zeigte sich erleichtert, dass die Leitung während der Bauarbeiten platzte. Die Leitung sei sehr alt gewesen, wenn sie erst nach Abschluss der Arbeiten geplatzt wäre, hätte man die frisch asphaltierte Straße wieder aufreißen müssen. „So passt es“, meinte Wolff. „Wir können von Glück reden, dass es jetzt passiert ist.“ 

Auch diese unvorhersehbare Mehrarbeit werde den Bauzeitenplan nicht umwerfen. Die Arbeiten lägen bestens im Rennen, geplant sei, Ende kommender oder Anfang übernächster Woche zu asphaltieren. Dann sei immer noch Puffer, so Wolff. 

Bordsteinanlage wird erneuert 

Mittwoch wurde die etwa 40 Meter lange Bordsteinanlage erneuert. Das Sondervermögen Abwasser bei der Stadt lässt auf einer Länge von 45 Metern den Kanal erneuern, der noch aus Vorkriegszeiten stammt. Das Teilstück liegt in dem Abschnitt zwischen dem Kreuzungsbereich Nordheller Weg/Bahnhofstraße/Inselstraße bis etwa in Höhe des Textil-Discounters Kik an der Bahnhofstraße. Die Schnurrestraße ist zur Zeit Sackgasse. Und auch das Teilstück der Versestraße, das von der Bundesstraße 236 auf die Bahnhofstraße führt, kann nicht mehr durchgängig befahren werden. Der Parkplatz unterhalb des Textil-Discounters kann wie bisher genutzt werden. 

Ende der kommenden oder Anfang der übernächsten Woche kann asphaltiert werden. Dann wäre der Bauzeitenplan an der Stadtbrücke erfüllt und es gibt sogar noch einen Puffer.

Die Zufahrt zum Bahnhof und zum Edeka-Markt Tank ist weiterhin problemlos möglich. Busse können auf einer Spur durch die Baustelle fahren, auch die Fußgänger haben freie Wege. 

Längere Schlange zu Stoßzeiten

Im Gegenzug staut sich der Verkehr häufiger etwas auf, der aus dem Versetal kommend auf den Nordheller Weg möchte. Hier ist bei Stoßzeiten eine längere Schlange vor der Ampel zu beobachten. 

Circa 100 000 Euro investiert die Stadt in die Kanalsanierung, mit der das Neuenrader Unternehmen Ossenberg beauftragt wurde. Ein Kunststoffrohr mit einem Durchmesser von vier Metern ist eingebaut. „Kunststoff ist leichter und schneller zu verarbeiten“, schilderte Tiefbauabteilungsleiter Martin Hempel die Vorteile gegenüber den alten Stahlbetonrohren. 

Fahrbahn wird erneuert

„Zum Schluss werden wir die Fahrbahn in diesem Bereich erneuern“, hatte Hempel angekündigt. Eine Deckenerneuerung der Bahnhofstraße sei ohnehin geplant. 

„Auch, wenn wir noch nicht wissen, wann der Rest gemacht wird, macht es jetzt Sinn, das betroffene Teilstück gleich in einen ordentlichen Zustand zu bringen“, stellte er fest.

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